Vertagte Flugplatz-Entscheidung Besser spät als nie, Von Helmut Seller Mi, 01. Februar 2023 Offenburg

Rolf Leonhardt am 1. Februar 2023 um 17:12

Der Betrieb des Sonderlandesplatzes ist nicht weiterzuführen”: Klarer kann man eine Beschlussempfehlung nicht formulieren. Der Gemeinderat sollte am Montag darüber entscheiden, dass der Offenburger Flugplatz aufgegeben wird. Die Verwaltung sollte zugleich beauftragt werden, einen entsprechenden luftverkehrsrechtlichen Antrag zu stellen und ein erstes Konzept für ein Gewerbegebiet zu entwickeln. Kann man das fehlinterpretieren? Offenbar ja, denn kein Geringerer als Offenburgs OB verkündete im O-Ton: “Mit dem Beschlussvorschlag passiert ja erst einmal nichts.” Er wolle nur die Freigabe, dass er dem Thema überhaupt nachgehen könne. Nun soll ja keineswegs unterstellt werden, dass der OB das Ratsgremium und seine Mitbürgerinnen und Mitbürger für dumm verkaufen will. Aber hätte der Gemeinderat am Montag – zu später Stunde und weichgekocht durch lange Debatten zu anderen Themen – der Verwaltungsvorlage zugestimmt, so wären trotz noch vieler offener Fragen sehr wohl unumkehrbare Tatsachen geschaffen worden. Der jetzt gewählte Weg, das Thema aufzuarbeiten, wird die Verwaltung im Ziel einer Flugplatz-Aufgabe zugunsten von Gewerbeflächen nicht stoppen. Aber zumindest vermeidet sie den Eindruck, dass eine so wichtige Entscheidung rasant an Menschen und Betroffenheiten vorbei durchgedrückt werden soll. Besser spät als nie. 240208460-h-720

FLUGPLATZ-AUFGABE Bad.Zeitung Peter Seller 21. Januar 23

Rolf Leonhardt am 21. Januar 2023 um 16:11

Wenn man im fliegerischen Bilde bleiben möchte, dann war das Ergebnis der Debatte zu Wochenbeginn im Haupt- und Bauausschuss über die Umwandlung des Offenburger Flugplatzes in ein Gewerbegebiet für die Verwaltung eine Bauchlandung. Schon lange nicht mehr wurde so engagiert debattiert, um am Ende wieder am Anfang zu stehen. So läuft das halt, wenn eine Rathausspitze meint, eine solch wichtige und in diesen Zeiten in mehrfacher Hinsicht durchaus sehr diskussionswürdige Weichenstellung eher beiläufig an den gewählten Volksvertretern und mehr noch an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei machen zu können. Auch die zahlreichen Leserzuschriften, die die Redaktion erreichen, zeigen, dass mehr Gesprächsbedarf besteht als bisher zugebilligt wurde. Insofern ist sehr zu begrüßen, dass jetzt wenigstens darüber geredet werden muss – auch wenn absehbar aufgrund politischer Mehrheiten am Ende der Flugplatz wohl weichen muss. Auch das weitere Vorgehen muss aufhorchen lassen: Zuerst soll die luftfahrtrechtliche Genehmigung für die Aufgabe des Areals eingeholt werden, dann geht es ans Planungskonzept für ein Gewerbegebiet. Und erst dann werden auch relevante Themen wie Umwelt- und Klimaschutz, Flächenversiegelung und Aufgabe wertvoller Wiesen offiziell aufgearbeitet. Dann aber ist es zu spät. Und was von ökologischen Ausgleichsmaßnahmen zu halten ist, die dann irgendwann zwangsläufig aufs Tapet kommen, ist auch klar: Nichts.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Marco Steffens, sehr geehrter Herr Feuerlein, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte,

Rolf Leonhardt am 18. Januar 2023 um 11:30

2014-06-27-880-d-172

Auch in anderen Städten gibt es ähnliche Probleme in Zusammenhang mit einem Flugplatz, sowie einem neu geplanten Gewerbegebiet. Dieses Beispiel entspricht eher dem des Offenburger Flugplatz Areales als dem des Gewerbeparks Bremgarten.. Auch kämpft dort seit Jahren eine Initiative für den Erhalt dieses Flugfeldes. Da der Konstanzer Flugplatz nicht einmal eine geteerte Landebahn hat, hat man in Offenburg die Luxusvariante mit einer geteerten Start- und Landebahn. Die Bürgerinitiative Pro Flugplatz ist nicht für eine sogenannte Spielwiese für den ansässigen Sportverein, sondern für den Erhalt der Infrastruktur im Rahmen des Gewerbegebiets Hoch 3.
Allerdings könnte dieser Verein als Betreiber in die Pflicht genommen werden, womit mögliche Betriebskosten für die Stadt nicht anfallen würden. Ein langfristiger Pachtvertrag könnte auch die beiden Flugwerften wieder mit ins Boot holen.
In der Videopräsentation wurde als machbare Möglichkeit, Gewerbeflächen in Hoch3 zu regenerieren, nur die des Flugplatzes aufgezeigt, obwohl wie auf den Fotos zu sehen, bis an die Bundesstraße 3 genügend Grundstücke zur Verfügung stehen würden.
Deshalb sollten sie nochmals alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, den Gewerbepark mit dem Flugplatz zu integrieren. Der BI geht es auch nicht um Geschäftsflüge aller Art, obwohl diese auch nicht auszuschließen sind, einzig und alleine soll das Ziel sein, diese einmalige, wenn auch seitens der Stadt sehr vernachlässigte Infrastruktur langfristig zu erhalten. Deshalb appelliere ich nochmals im Namen der BI und den 7000 Unterschriften, zeigen Sie Respekt gegenüber denen, die  unterschrieben haben, erhalten Sie diese naturbelassene Fläche als Ausgleichsfläche des Gewerbeparks Hoch3.
mit freundlichen Grüßen
Rolf Leonhardt
Zitat:flugplatzsued_gewerbegebiet
Der Flugplatz wird in seiner Existenz bedroht. Stimmen Sie jetzt gegen politische Willkür, für den Erhalt bestehender mittelständischer Unternehmen, für Konstanzer Naturraum, für Vereinsleben und Engagement, für eine faire Ausbildungschance für Nachwuchspiloten, für den Erhalt lebendiger Geschichte, für touristische Attraktivität!

Offener Brief, Gewerbegebiet auf Flugplatz Offenburg: BUND und Nabu intervenieren

Rolf Leonhardt am 16. Januar 2023 um 14:31

Die Stadt Offenburg möchte neue Flächen zur Gewerbeentwicklung erschließen, heißt es in einem offenen Brief vom BUND-Umweltzentrum Offenburg und dem Nabu Offenburg. Bei der in diesem Zusammenhang erstellten Potentialanalyse sei deutlich geworden, dass die verfügbaren Flächen inzwischen sehr knapp werden. Das Gebiet des Sonderlandeplatzes sei dabei insbesondere aus Gründen der Eigentumsverhältnisse als besonders geeignet für künftige Gewerbeentwicklung angesehen worden.

Die Ergebnisse der Potentialanalyse würden jedoch zeigen, dass Fläche begrenzt und ein unendliches Wachstum auf einer endlichen Fläche nicht möglich ist. Grund und Boden sei nicht vermehrbar und wachse nicht nach. Deshalb habe die Landesregierung auch das Ziel formuliert, den Flächenverbrauch zu reduzieren und bis 2035 auf Netto-Null abzusenken.

“Bestreben ist falsch”

“Wir halten das Bestreben, jetzt auf dem ausgewählten Standort noch einmal so viel Gelände wie möglich für Gewerbetreibende zur Verfügung zu stellen, für falsch”, heißt es im Brief. Sie beschneide das Entwicklungs- und Handlungspotential künftiger Generationen. “In unseren Augen ist schon der Flächenverbrauch von zehn Hektar, den man ohne Aufgabe und Verkürzung der Landebahn zu Verfügung hätte, in heutigen Zeiten und in Bezug auf das Ziel der Landesregierung zum Flächensparen kritisch zu sehen.” Es gelte, endlich auch bei Gewerbegebieten den Druck auf flächenschonende Bebauung zu erhöhen.

Unter diesem Aspekt wäre eine Gewerbefläche ohne Einschränkungen der Gebäudehöhe tatsächlich zu bevorzugen. Hochregallager benötigen laut Mitteilung jedoch längst nicht alle Gewerbetreibenden, und es gebe sicherlich auch kleinere Firmen, die nicht gleich fünf oder zehn Hektar Gelände am Stück benötigen.

Zusätzlich sollte dringend geprüft werden, ob die Erweiterung bestehender Gewerbeansiedlungen in die Höhe statt in der Fläche erfolgen kann. Eventuell könne die Stadt hier bestehende Hindernisse ausräumen beziehungsweise Anreize dazu setzen.

“Auch unter Umwelt- und Klimaschutzaspekten, die immer drängender werden, halten wir die geplante Ausweisung eines größeren neuen Gewerbegebietes auf dem Sonderlandeplatz für bedenklich”, wird im offenen Brief formuliert. Zwar seien die Naturschutzverbände keine Befürworter von Privatfliegern und die Landebahn selbst stelle als bereits versiegelte Fläche aus naturschutzfachlicher Sicht kein schützenswertes Gelände dar, doch die angrenzenden Wiesen seien unbedingt schützenswert. Sie wurden jahrelang extensiv gepflegt, seien dadurch ökologisch wertvoll und ein Vorbild für Bemühungen um mehr Biodiversität auf unseren Grünflächen.

Viel Treibhausgase

Eine Erschließung und Überbauung des Geländes insgesamt versiegele weiteren Boden und erzeuge beim Bau große Mengen an Treibhausgasen. Auch ein Anschluss an die Schiene, wie ihn der BUND schon seit Jahren für neue Gewerbegebiete fordere, sei nicht vorhanden.

Der BUND bitte die Verwaltung und den Gemeinderat deshalb, die oben genannten Argumente bei der Entscheidung zu berücksichtigen und “die Reduktion des Flächenverbrauchs endlich nicht nur auf dem Papier zu vertreten, sondern auch umzusetzen, wenn entsprechende Beschlüsse anstehen.” Unterschrieben haben den offenen Brief, adressiert an Oberbürgermeister Marco Steffens und die Gemeinderäte, Petra Rumpel (BUND) und Bergit Bergmann (Nabu).

Von großer Tragweite, bad.zeitung Peter Seller

Rolf Leonhardt am 12. Januar 2023 um 13:47

Schon das Tempo ist ungewöhnlich: Am liebsten hätte Oberbürgermeister Marco Steffens an das Aus des Offenburger Flugplatzes bereits Ende vergangenen Jahres einen Knopf gemacht. Ohne große Diskussion, ohne großes Federlesen und ohne eine Einbeziehung der Bevölkerung. Kein Wunder: Die Gefahr, dass die Offenburgerinnen und Offenburger ihr beliebtes Naherholungs- und Freizeitgebiet am und um den Offenburger Flugplatz nicht diskussionslos gegen noch mehr Gewerbeflächen eintauschen wollen, ist wohl einfach zu groß. Zum Glück zeigen die Offenburger einmal mehr, dass bei ihnen die Rechnung nicht ohne den Wirt gemacht wird – zumindest nicht bei Entscheidungen von so großer Tragweite. Das ist gut so. Wir leben in Zeiten, in denen es gegen einen immer weiter fortschreitenden Flächenfraß – laut BUND und Nabu bedenkliche 6,2 Hektar täglich in Baden-Württemberg – schon klimatisch ebenso gute Gründe gibt wie für den Erhalt und die Pflege von Freiflächen. Nicht zuletzt wäre es schlicht leichtfertig, einen vorhandenen und in vielerlei Hinsicht tauglichen Flugplatz aufzugeben, bloß weil die Fläche der Stadt gehört und damit leicht verfügbar ist. Denn auch das wurde bei der Aussprache vergangene Woche im Jergerheim klar formuliert: Wird der Flugplatz abgemeldet, dann war’s das mit allen auch in Zukunft denkbaren Chancen und heute noch ungeahnten Möglichkeiten: “Weg ist weg”, heißt es dazu kurz und bündig im Protokoll. Statt Tatsachen zu schaffen sollte die Rathausspitze vor einer so einschneidenden Entscheidung erst einmal die Menschen einbeziehen. Bürgerbeteiligung schreibt sie sich ja sonst auch gerne auf die Fahne – und das bei weitaus belangloseren Themen.

Gemeinderatsitzung Montag den 16.01.23 Salmen 18 Uhr

Rolf Leonhardt am 11. Januar 2023 um 11:24

Beschlussvorlage Beschluss
Drucksache - Nr.
Nr. vom
179/22
wird von StSt OB-Büro ausgefüllt
Dezernat/Fachbereich:
Bearbeitet von: Tel. Nr.: Datum:
Fachbereich 3, Abteilung 3.1
Feuerlein, Leon 82-2363 14.11.2022
1. Betreff:
Aufgabe des Sonderlandeplatzes zur Ermöglichung einer
Gewerbeflächenentwicklung

2. Beratungsfolge: Sitzungstermin Öffentlichkeitsstatus

1. Haupt- und Bauausschuss
05.12.2022 öffentlich
1. Haupt- und Bauausschuss
16.01.2023 öffentlich
2. Gemeinderat
30.01.2023 öffentlich
Beschlussantrag (Vorschlag der Verwaltung):

Der Haupt- und Bauausschuss empfiehlt dem Gemeinderat:

1. Der Betrieb des Sonderlandeplatzes ist nicht weiter zu führen.

2. Die Verwaltung wird beauftragt, einen entsprechenden luftverkehrsrechtlichen
Genehmigungsantrag beim Regierungspräsidium Stuttgart als zuständiger Luft-
fahrtbehörde zu stellen.

3. Auf dieser Grundlage ist ein städtebaulich-freiraumplanerisches Rahmenkonzept
für den Gesamtbereich zwischen Bundesstraße 3, Südring und Rheintalbahn auf
Gemarkung Offenburg zu erstellen.

4. Für den Gewerbepark Raum Offenburg (GRO) ist auf Gemarkung Offenburg ein
erster Entwicklungsabschnitt zu konzeptionieren

Gemeinderatssitzung Thema Flugplatz Offenburg 16.01.2023

Rolf Leonhardt am 7. Januar 2023 um 15:25

Im Namen der 7000 Unterschriften Offenburger Bürger zum Erhalt des Offenburger Flugplatzes, möchten wir die Stadträte bitten,

geben sie in der kommenden Sitzung am Montag den 16.01.2023 den auf der Tagesordnung stehenden Punkt nach Vorgaben des Oberbürgermeisters Steffens, Aufgabe des Sonderlandeplatz in Offenburg zur Ermöglichung einer Gewerbeflächen-Entwicklung nicht nach.

Dies wäre sonst das absolute Aus für diesen übert hundert Jahre alten Flugplatz……

Der Geschäftführer des Gewerbepark Bremgarten/Breisgau

Herr Riesterer ist einer Einladung der BI Pro Flugplatz und der AK-Südzubringer gefolgt und referierte am 05.01.2023 im Jergerheim in Offenburg über das Erfolgsergebnis Gewerbepark Breisgau. Die eingeladenen Stadträte und Mitstreiter der AK-Südzubringer waren sichtlich beeindruckt, als Herr Riesterer anhand der Ergebnisse die er an diesem Abend im Einwohnerheim Hildboltsweier auf den Tisch legte, wie ein Gewerbepark mit 3000 Arbeitsplätze, sowie eine jährliche Einnahme von 5-8 Millionen Gewerbesteuer im Zusammenspiel Gewerbepark und Flugplatz nun den wirtschaftlichen Erfolg in diese Region brachten.

Anhand diesem Beispiel könnte sich der Gewerbepark Hoch3 der Zukunft stellen und entwickeln.

Es gibt genügend planerische Freifläche am Flugplatz, sodaß man denselben nicht Opfern muss. Deshalb fordern wir nochmals in einem Beschluss der BI,

Erhalt des Flugplatzes in seiner jetztigen Form und Einbindung in das Gewerbegebiet.

  • Erhalt des Naherholungsgebietes um den Unterwald und den Königwaldsee.

  • Aufhebung des Trassebeschlusses Variante IV.

  • Sofortiger Abschluß eines langjährigen Pachtvertrages mit einer neuen Betreibergesellschaft.

  • Der Platz ist für alle Piloten mit oder ohne eigenem Flugzeug offen.

Im Namen der Bürgerinitative Pro Flugplatz Offenburg.

Rolf Leonhardt


https://www.gewerbepark-breisgau.de/

http://www.ewg-og-hildboltsweier.de/engagement/arbeitskreis-autobahnzubringer-offenburg-sued/

Warum will das Regierungspräsidium Frbg (RP) einen Autobahnzubringer Offenburg-Süd bauen?

Rolf Leonhardt am 20. November 2022 um 13:44

•    Optimierung des Kinzigtalverkehrs in Richtung A 5 und umgekehrt
(viele Pendler)
•    Fließenden Verkehr (auch zu den Stoßzeiten) am Zusammenfluss von B3 und B33 (Engpass) gewährleisten
•    wichtige Querverbindung zwischen „Rheintalautobahn“ A 5 und „Bodenseeautobahn“ A 81
•    Entlastung des Offenburger AB-Anschlusses (Offenburger Ei) bei künftig zunehmendem Verkehr
•    Entlastung von Hohberg
•    Entlastung der Südstadtteile Elgersweier ,Uffhofen, Hildboltsweier und Albersbösch

Welche Pläne gibt es hierfür?

•    Der Gemeindezweckverband für das Gewerbegebiet Hoch³ hatte 8-12 Trassenvarianten vorgeschlagen
•    Das RP beschränkt sich aus verkehrstechnischen Gründen auf 4 Varianten, die mit 4 Fahrspuren mächtig ausgestattet werden sollen.

Was ist das Problem?

•    V4, V4b, V7 würden direkt den Königswald und den Flugplatz treffen,
V3 ließe den Königswald und den Flugplatz unberührt, verliefe aber nahe des „Marienhofs“ über Ackerflächen
•    Die 3 nördlichen Varianten würden neben dem harten Eingriff in die Natur auch die Lebensqualität der Menschen im Südwesten Offenburgs wegen der Nähe zu den Siedlungsgebieten mindern.
•    Die 12 im Königswaldgebiet ansässigen Vereine und Gastgewerbe wären mehr oder weniger stark in Ihrer Existenz betroffen
•    Der Königswald würde seines Freizeit- und Erholungswerts beraubt.
•    Keine der Varianten würde das Stauproblem am 2 spurigen „Tausendfüßler“ (Zusammenfluss von B3 und B33) lösen.

Folgen

•    Gesundheitsschäden durch mehr Lärm,
•    mehr Abgase, Feinstaub,
•    Beeinträchtigung des Naherholungsgebiets, Kleingartenanlagen und vieler hier angesiedelter Vereine
•    existentielle Gefährdung des Flugplatzbetrieb
•    Schädigung des Lebensraumes von Flora und Fauna

Wer sind wir?

Besonders betroffene Offenburger Bürger/innen, die sich im Arbeitskreis Autobahnzubringer Süd zusammengeschlossen haben.
Anwohner aus:
•    Hildboltsweier
•    Uffhofen
•    Albersbösch
•    BI Pro Flugplatz
•    Fliegergruppe Offenburg
•    Vertreter der Königswaldvereine
•    Vertreter der Bürgergemeinschaften Offenburgs

Unsere Forderungen

•    AB-Südzubringer südlich des Königwaldes
•    Möglichst geringfügiger Eingriff in die Natur.
•    Möglichst wenig Landschaftsverbrauch
•    Erhalt des Naherholungsgebiets Königswald
•    Erhalt der gewachsenen Vereinsstruktur
•    Erhalt des Flugplatzes und der Magerwiesen
•    Keine weitere Lärmquelle südl. von Hildboltsweier und westlich von  Uffhofen
•    Eine umweltgerechte Zukunft für unsere Kinder und nachfolgende
Generationen

ARBEITSKREIS Autobahnzubringer-Süd/ Protokoll vom 25.10.2022

Rolf Leonhardt am 1. November 2022 um 12:39

Thema
Ausführungen

Verantwort-
lichkeiten

1. Firmenakquise für Flugplatzgelände
Herr Kolb teilt mit, dass die Stadtverwaltung anstrebt, das
Flugplatzgelände noch im ersten Halbjahr 2023 per
Gemeinderatsbeschluss zum Gewerbegebiet umzuwandeln.
OB Steffens suche bereits Firmen, die Interesse an
Flugplatzgrundstück hätten.

Kolb

2. Flora u Fauna des Flugplatzgeländes:
Die Fliegergruppe wird ein fachmännisches Gutachten zur
ökologischen Wertigkeit der Flugplatzwiesen erstellen lassen.

Butz

3. Gespräch mit den Fraktionen
Beim Telefonat zw. Herrn Gänzle und dem GR Herrn Bauknecht
meinte dieser, es wäre wichtig, dass der AK ein gemeinsames
Gespräch mit allen Fraktionen führen sollte.
Dem wurde im AK zugestimmt.
Die Fraktionen werden zur nächsten Sitzung per Brief eingeladen:
Di, 8. Nov oder Mi, 23. Nov.
Inhaltliche Vorbereitung:
Bestehende PPP um einige Folien aus der
Dialogveranstaltung des RP ergänzen.
Gesprächsführung : Bäuerle
Protokoll Schlimmer
Themen:
- frühere Aussagen der Fraktionen zur V4
- Verbindliche Diskussionslinie:
Trasse südlich des Königswaldes,
bei geringst möglichem Eingriff in die Natur
und geringst möglichem Landschaftsverbrauch
- OB-Suche nach Firmen für‘s Flugplatzgelände

- Hinweis auf Weiterbestehen des Verkehrsengpasses
1000-Füßler

4. Herr Hättig möchte mit uns in Verbindung treten.
?Einladung zur nächsten Sitzung Bäuerle
5. Einladung an Vereine am Königswald
Für mehr Verbindlichkeit : Jeden Verein einzeln einladen und
Bedeutung der Trassenauswahl für die Betroffenen deutlich
machen.
Herr Suhm besorgt die Namen und Adressen

Bäuerle
Suhm

6.
.
Bürgervereine ins Boot nehmen
Bei Herrn Köhler als Vorsitzenden des AK Bürgervereine eine
Sitzung beantragen, um allen BG’s unser Anliegen um solidarische
Unterstützung bei der Abwehr einer für die Wohnbevölkerung
schädlichen Zubringervariante vortragen zu können.
Kopie des Schreibens an alle BV.

Bäuerle

7. Klare Einbindung des AK in die EWG
AK bittet in der nächsten Sitzung des EWG-Vorstandes darum,
den AK als „Abteilung“ der EWG zu verankern.
Auslagen wie Briefporto u.ä. sollten von EWG getragen werden.
Über EWG eigenes Spendenkonto eröffnen um auch Spenden
annehmen zu können. (für Betrieb einer Homepage)

Suhm +
Bäuerle
7. Nov.
19:30 h

8. Kommunikationskonzept erarbeiten
Öffentlichkeitsarbeit muss unsererseits „proaktiv“ betrieben werden.
Herr Suhm legt einen Kostenvoranschlag für das Betreiben einer
professionellen Homepage vor.
Einmalige Kosten : 549 € (648 €)
jährl. Folgekosten ab 2. Jahr = 195 €
Beschluss des AK, dieses anzustreben .
Finanzierung muss über die solidarische Unterstützung der BV und
Fördergelder bei entsprechenden Stiftungen für bürgerschaftliches
Engagement abgesichert werden.

Suhm

9. Nächste Sitzung abhängig von Fraktionen :

An das Regierungspräsidium Freiburg, Abtl 4 Mobilität, Verkehr, Straßen

Rolf Leonhardt am 22. September 2022 um 13:48

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Sehr geehrter Herr Hartmann

Nochmals Danke für die Zurverfügungstellung der Verkehrsuntersuchung zum südlichen Autobahnzubringer-Offenburg.


So konnten wir als AK-Südzubringer uns mit Ihrem Erläuterungsbericht, der allerdings nur den Aspekt der verkehrlichen Situation betrachtet,  auseinandersetzen.

In diesem Zusammenhang haben wir jedoch noch einige (Verständnis-)Fragen, die wir gerne mit Ihnen klären wollen, ehe die Dialogveranstaltung in Niederschopfheim stattfindet.

Gerade bei einer so wichtigen Verkehrsentscheidung ist es notwendig, die Untersuchung richtig zu verstehen, um sich eine sachgerechte Meinung bilden zu können.
Nur so ist gewährleistet, dass wir bei der Dialogveranstaltung auch in der Sache diskutieren können und uns nicht noch über das Verfahren Klarheit verschaffen müssen.

Wir laden Sie gerne ein, an einem späteren Nachmittag zwischen dem 28. September und dem 3. Oktober 2022 zu uns in eine AK-Sitzung zu kommen.

Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, sind wir auch bereit, mit einer kleinen Delegation (8 Leute) zu Ihnen nach Freiburg zu kommen.

Ein Treffen in Offenburg könnte im
Jergerheim, 77656 Offenburg-Hildboltsweier, Tulpenweg 16
stattfinden.

Über einen Austausch würden wir uns freuen.
Bitte geben Sie uns Rückmeldung, wie Sie unserer Bitte nachkommen können.

Mit freundlichen Grüßen im Auftrag

der Fliegergruppe Offenburg,
der Initiative http://www.proflog.de/wordpress/

der Bürgergemeinschaft Uffhofen

und im Namen der Einwohnergemeinschaft Hildboltsweier