Warum will das Regierungspräsidium Frbg (RP) einen Autobahnzubringer Offenburg-Süd bauen?

Rolf Leonhardt am 20. November 2022 um 13:44

•    Optimierung des Kinzigtalverkehrs in Richtung A 5 und umgekehrt
(viele Pendler)
•    Fließenden Verkehr (auch zu den Stoßzeiten) am Zusammenfluss von B3 und B33 (Engpass) gewährleisten
•    wichtige Querverbindung zwischen „Rheintalautobahn“ A 5 und „Bodenseeautobahn“ A 81
•    Entlastung des Offenburger AB-Anschlusses (Offenburger Ei) bei künftig zunehmendem Verkehr
•    Entlastung von Hohberg
•    Entlastung der Südstadtteile Elgersweier ,Uffhofen, Hildboltsweier und Albersbösch

Welche Pläne gibt es hierfür?

•    Der Gemeindezweckverband für das Gewerbegebiet Hoch³ hatte 8-12 Trassenvarianten vorgeschlagen
•    Das RP beschränkt sich aus verkehrstechnischen Gründen auf 4 Varianten, die mit 4 Fahrspuren mächtig ausgestattet werden sollen.

Was ist das Problem?

•    V4, V4b, V7 würden direkt den Königswald und den Flugplatz treffen,
V3 ließe den Königswald und den Flugplatz unberührt, verliefe aber nahe des „Marienhofs“ über Ackerflächen
•    Die 3 nördlichen Varianten würden neben dem harten Eingriff in die Natur auch die Lebensqualität der Menschen im Südwesten Offenburgs wegen der Nähe zu den Siedlungsgebieten mindern.
•    Die 12 im Königswaldgebiet ansässigen Vereine und Gastgewerbe wären mehr oder weniger stark in Ihrer Existenz betroffen
•    Der Königswald würde seines Freizeit- und Erholungswerts beraubt.
•    Keine der Varianten würde das Stauproblem am 2 spurigen „Tausendfüßler“ (Zusammenfluss von B3 und B33) lösen.

Folgen

•    Gesundheitsschäden durch mehr Lärm,
•    mehr Abgase, Feinstaub,
•    Beeinträchtigung des Naherholungsgebiets, Kleingartenanlagen und vieler hier angesiedelter Vereine
•    existentielle Gefährdung des Flugplatzbetrieb
•    Schädigung des Lebensraumes von Flora und Fauna

Wer sind wir?

Besonders betroffene Offenburger Bürger/innen, die sich im Arbeitskreis Autobahnzubringer Süd zusammengeschlossen haben.
Anwohner aus:
•    Hildboltsweier
•    Uffhofen
•    Albersbösch
•    BI Pro Flugplatz
•    Fliegergruppe Offenburg
•    Vertreter der Königswaldvereine
•    Vertreter der Bürgergemeinschaften Offenburgs

Unsere Forderungen

•    AB-Südzubringer südlich des Königwaldes
•    Möglichst geringfügiger Eingriff in die Natur.
•    Möglichst wenig Landschaftsverbrauch
•    Erhalt des Naherholungsgebiets Königswald
•    Erhalt der gewachsenen Vereinsstruktur
•    Erhalt des Flugplatzes und der Magerwiesen
•    Keine weitere Lärmquelle südl. von Hildboltsweier und westlich von  Uffhofen
•    Eine umweltgerechte Zukunft für unsere Kinder und nachfolgende
Generationen

ARBEITSKREIS Autobahnzubringer-Süd/ Protokoll vom 25.10.2022

Rolf Leonhardt am 1. November 2022 um 12:39

Thema
Ausführungen

Verantwort-
lichkeiten

1. Firmenakquise für Flugplatzgelände
Herr Kolb teilt mit, dass die Stadtverwaltung anstrebt, das
Flugplatzgelände noch im ersten Halbjahr 2023 per
Gemeinderatsbeschluss zum Gewerbegebiet umzuwandeln.
OB Steffens suche bereits Firmen, die Interesse an
Flugplatzgrundstück hätten.

Kolb

2. Flora u Fauna des Flugplatzgeländes:
Die Fliegergruppe wird ein fachmännisches Gutachten zur
ökologischen Wertigkeit der Flugplatzwiesen erstellen lassen.

Butz

3. Gespräch mit den Fraktionen
Beim Telefonat zw. Herrn Gänzle und dem GR Herrn Bauknecht
meinte dieser, es wäre wichtig, dass der AK ein gemeinsames
Gespräch mit allen Fraktionen führen sollte.
Dem wurde im AK zugestimmt.
Die Fraktionen werden zur nächsten Sitzung per Brief eingeladen:
Di, 8. Nov oder Mi, 23. Nov.
Inhaltliche Vorbereitung:
Bestehende PPP um einige Folien aus der
Dialogveranstaltung des RP ergänzen.
Gesprächsführung : Bäuerle
Protokoll Schlimmer
Themen:
- frühere Aussagen der Fraktionen zur V4
- Verbindliche Diskussionslinie:
Trasse südlich des Königswaldes,
bei geringst möglichem Eingriff in die Natur
und geringst möglichem Landschaftsverbrauch
- OB-Suche nach Firmen für‘s Flugplatzgelände

- Hinweis auf Weiterbestehen des Verkehrsengpasses
1000-Füßler

4. Herr Hättig möchte mit uns in Verbindung treten.
?Einladung zur nächsten Sitzung Bäuerle
5. Einladung an Vereine am Königswald
Für mehr Verbindlichkeit : Jeden Verein einzeln einladen und
Bedeutung der Trassenauswahl für die Betroffenen deutlich
machen.
Herr Suhm besorgt die Namen und Adressen

Bäuerle
Suhm

6.
.
Bürgervereine ins Boot nehmen
Bei Herrn Köhler als Vorsitzenden des AK Bürgervereine eine
Sitzung beantragen, um allen BG’s unser Anliegen um solidarische
Unterstützung bei der Abwehr einer für die Wohnbevölkerung
schädlichen Zubringervariante vortragen zu können.
Kopie des Schreibens an alle BV.

Bäuerle

7. Klare Einbindung des AK in die EWG
AK bittet in der nächsten Sitzung des EWG-Vorstandes darum,
den AK als „Abteilung“ der EWG zu verankern.
Auslagen wie Briefporto u.ä. sollten von EWG getragen werden.
Über EWG eigenes Spendenkonto eröffnen um auch Spenden
annehmen zu können. (für Betrieb einer Homepage)

Suhm +
Bäuerle
7. Nov.
19:30 h

8. Kommunikationskonzept erarbeiten
Öffentlichkeitsarbeit muss unsererseits „proaktiv“ betrieben werden.
Herr Suhm legt einen Kostenvoranschlag für das Betreiben einer
professionellen Homepage vor.
Einmalige Kosten : 549 € (648 €)
jährl. Folgekosten ab 2. Jahr = 195 €
Beschluss des AK, dieses anzustreben .
Finanzierung muss über die solidarische Unterstützung der BV und
Fördergelder bei entsprechenden Stiftungen für bürgerschaftliches
Engagement abgesichert werden.

Suhm

9. Nächste Sitzung abhängig von Fraktionen :

An das Regierungspräsidium Freiburg, Abtl 4 Mobilität, Verkehr, Straßen

Rolf Leonhardt am 22. September 2022 um 13:48

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Sehr geehrter Herr Hartmann

Nochmals Danke für die Zurverfügungstellung der Verkehrsuntersuchung zum südlichen Autobahnzubringer-Offenburg.


So konnten wir als AK-Südzubringer uns mit Ihrem Erläuterungsbericht, der allerdings nur den Aspekt der verkehrlichen Situation betrachtet,  auseinandersetzen.

In diesem Zusammenhang haben wir jedoch noch einige (Verständnis-)Fragen, die wir gerne mit Ihnen klären wollen, ehe die Dialogveranstaltung in Niederschopfheim stattfindet.

Gerade bei einer so wichtigen Verkehrsentscheidung ist es notwendig, die Untersuchung richtig zu verstehen, um sich eine sachgerechte Meinung bilden zu können.
Nur so ist gewährleistet, dass wir bei der Dialogveranstaltung auch in der Sache diskutieren können und uns nicht noch über das Verfahren Klarheit verschaffen müssen.

Wir laden Sie gerne ein, an einem späteren Nachmittag zwischen dem 28. September und dem 3. Oktober 2022 zu uns in eine AK-Sitzung zu kommen.

Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, sind wir auch bereit, mit einer kleinen Delegation (8 Leute) zu Ihnen nach Freiburg zu kommen.

Ein Treffen in Offenburg könnte im
Jergerheim, 77656 Offenburg-Hildboltsweier, Tulpenweg 16
stattfinden.

Über einen Austausch würden wir uns freuen.
Bitte geben Sie uns Rückmeldung, wie Sie unserer Bitte nachkommen können.

Mit freundlichen Grüßen im Auftrag

der Fliegergruppe Offenburg,
der Initiative http://www.proflog.de/wordpress/

der Bürgergemeinschaft Uffhofen

und im Namen der Einwohnergemeinschaft Hildboltsweier

Flugtag am Offenburger Flugplatz mit 120 Ehrengästen…..19. Sept. 2022

Rolf Leonhardt am 20. September 2022 um 18:17

Flugtag am Offenburger Flugplatz mit 120 Ehrengästen….. allerdings hat man die Aktiven der Arbeitsgruppe ” Südzubringer ” und der Bürgerinitative Pro Flugplatz vergessen. Anstatt deren lud man halt einige wichtige Herren der Region ein.

Was die Denkweise dieser Herren zum Thema Erhalt des Flugplatz Offenburg ist, kann man aus den Zitaten herrauslesen.

Der Jubiläumsflieger ist abgehoben

Ich liebe das Fliegen mit Kleinflugzeugen. Der Offenburger Flugplatz hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, dabei wird die Fliegergruppe mit Erfolg geführt und vorangebracht. Ich bin dankbar, dass auf dem Gelände die Hagelflieger, aber auch der Katastrophenschutz der Feuerwehr beheimatet sind. Dies ist für mich ein wichtiger Standortfaktor.“ Frank Scherer, Landrat des Ortenaukreises.

„Ich bin heute zum erstem Mal auf dem Gelände. Das ist hier ein toller Verein und ich kann jetzt nach dem gerade gesehenen Film die Faszination Fliegerei nachvollziehen, wobei die Nachhaltigkeit nicht außer Acht gelassen werden sollte. Ich bin für E-Mobilität, trotz Segelflugbetrieb, die Bedenken bleiben. Aber ich kann die Belange hier jetzt besser verstehen.“

Maren Seifert, Gemeinderätin (Grüne).

„Das Fest hier ist top organisiert. Da steckt eine Menge Herzblut dahinter. Der Flugplatz hat eine riesige Tradition, auch wenn ich da an die ehemalige Burda-Staffel denke. Die Infrastruktur für die Flieger stimmt, allerdings ist die Zukunft unklar. Die hängt vor allem an der Trassenvariante ab, die schlussendlich zum Zuge kommt. Das heißt für unsere Fraktion, alle Argumente gegeneinander abwägen und sachorientiert eine Entscheidung treffen.“ Werner Maier, CDUFraktionssprecher im Gemeinderat.

„Eine beeindruckende Feier haben wir heute. In Sachen Zukunft des Flugplatzgeländes muss man schauen, welche der vier Varianten schlussendlich zum Zuge kommt. Ein kleiner Teil des Flugplatzes liegt übrigens auf Hohberger Gemarkung. Ansonsten möchte ich heute nicht viel zum Thema sagen.“ Andreas Heck, Bürgermeister Hohberg und ehemaliger Stadtrat von Offenburg.

INFO: Der neue Film des Vereins wird in den nächsten Tagen über Youtube veröffentlicht. Eine Kurzform wird auch den Mitgliedern des Gemeinderats zur Verfügung gestellt, da der Fliegergruppe mit den zwei Varianten des Südzubringers zur A5 und einem möglichen Gewerbegebiet zwei große Herausforderungen bevorstehen. Ein Umzug des Vereins nach Lahr ist laut Gerhard von Ackeren für die meisten Mitglieder keine Option, da der Flugplatz mittlerweile in privaten Händen ist.

Copyright: Reiff Mdien 19.09.2022  Volker Gegg photo-2022-09-19-09-56-181

Autobahn-Südzubringer im Arbeitskreis ein großes Thema,

Rolf Leonhardt am 14. August 2022 um 17:58

In einer Sitzung vom 20.07.22 im Jergerheim, waren sich alle Anwesenden der
Arbeitsgruppe Südzubringer und der BI Pro Flugplatz einig, dass der Flugplatz Offenburg
erhaltenswert ist und nicht durch den geplanten Autobahnzubringer bzw. durch ein neues
Gewerbegebiet entwertet wird.
Hauptthema waren die der Öffentlichkeit zugänglichen Unterlagen des
Regierungspräsidiums Freiburg (RP Frbg.).
Darin geht es um die Einschätzungen der verschiedenen Trassenplanungen, sowie die
daraus resultierenden Ergebnisse. Aus den untersuchten Varianten kristallisierte sich laut
Verkehrsuntersuchung nun die V3a, V4, V4a, und die V7 als bestmögliche Lösungen
heraus. Die V4 wurde aber bereits bei einer öffentlichen Sitzung mit den damaligen
Stadtratsfraktionen als Vorzugsvariante abgelehnt. 2014 signalisierte der damalige
Stadtrat Jochen Ficht in einem Pressebericht, „Variante 4 wird mit uns nicht zu machen
sein.“ Da eine Null-Variante mit dem RP Frbg. nicht machbar sei, obwohl ökologische und
Umweltschutz-Argumente dafür sprechen würden, favorisiert man in Freiburg Varianten
wie die V4, 4a und 7, die allesamt den Flugplatz und den Königswald beschneiden.
Auch der Vorsitzende der BGU Axel Fink äußerte sich positiv zur Null-Variante, zumal
auch in Uffhofen der Lärmschutz eine große Rolle spielt.
Rolf Leonhardt erwähnte erneut, wie wichtig der Erhalt des Offenburger Flugplatz wäre,
aber die Stadt Offenburg die Meinung vertritt, auf dessen Flugareal ein Gewerbegebiet
auszuweisen.
Auch die ökologischen Folgen eines solchen Projektes wurden besprochen, zumal in den
vorliegenden Unterlagen des RP Frbg keinerlei Hinweise gegeben sind. Die V 4 wäre auch
eine Missachtung des Naherholungsgebietes am Königswaldsee.
Norbert Litterst, Ortsgruppe BUND Offenburg, überreichte Herrn Bäuerle deren Statement
zum geplanten Südzubringer. Auch diese sind gegen das Landschaft zerstörende Projekt,
zumal der Klimawandel dabei eine große Rolle spielt.
Nach der verkehrlichen Untersuchung wird nun die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS),
wie es heißt, nur noch für die verbliebenen 4 Varianten bzgl. ihrer Auswirkungen auf die
verschiedenen sogenannten Schutzgüter hin untersuchen und bewerten.
Schutzgüter sind z.B. menschliche Gesundheit, biologische Vielfalt, Klima, Luft, Wasser,
Boden etc. und werden natürlich auch für den Bereich des Flugplatzes sowohl erhoben als
auch bewertet.
Die Ergebnisse aus der UVS können die Variantenentscheidungwahl entscheidend
beeinflussen, zudem können konkrete Beschränkungen oder Auflagen für die Trassen und
deren Bau resultieren.
Nach Information des RP Frbg. können aber in die aktuelle Bewertung der Trassenpriorität
keine erwartbaren, weil gesellschaftlich notwendige Entwicklungen und politische
Entscheidungen berücksichtigt werden, diese seien nicht prognostizierbar.
Dabei wäre aus Sicht des Arbeitskreises Südzubringer die angestrebte Verkehrswende mit
verstärktem Ausbau der Nahverkehrszüge, attraktivere Busverbindungen und Fahrpreise,
verstärkter Ausbau von Radwegen usw. ein wesentliches Argument, den vierspurigen
Südzubringer aus Umweltschutzgründen dringend zu überdenken.
In der herbstlichen Dialogveranstaltung des RP Frbg. wird sich der AK auch mit diesen
Themen zu Wort melden und anfragen, wie etwa die Beeinträchtigung der im Umfeld der
V4 angesiedelten Vereine, oder evtl. Beeinträchtigung negative Auswirkung der wichtiger
werdenden (abendlichen) Winddurchlüftung der Siedlungen / Stadt, berücksichtigt sind.

Antwort des Reg.-Präs. Freiburg, Schreiben vom 09.07.2022

Rolf Leonhardt am 20. Juli 2022 um 10:47

Sehr geehrter Herr Leonhardt,

vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihren Hinweis bezüglich des Flugplatzes Offenburg.

Der Erhalt des Flugplatzes liegt, wie Ihnen sicherlich bekannt, nicht in unserer Zuständigkeit, sondern bei der Stadt Offenburg als Eigentümerin des Geländes.

Unserem Planungsauftrag liegt der Bedarfsplan des Bundes im Zuge des Bundesverkehrswegeplans 2030 zugrunde, in dem für die B 33 OU Elgersweier der vordringliche Bedarf festgestellt wurde.

Dieser hat als Anhang des Fernstraßenausbaugesetzes Gesetzescharakter. Die Notwendigkeit der Maßnahme wurde also geprüft und ist gegeben.

Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) werden alle Varianten bzgl. ihrer Auswirkungen auf die verschiedenen sogenannten Schutzgüter hin untersucht und bewertet.

Schutzgüter sind z.B. menschliche Gesundheit, biologische Vielfalt, Klima, Luft, Wasser, Boden etc. und werden natürlich auch für den Bereich des Flugplatzes sowohl erhoben als auch bewertet.

Die Ergebnisse aus der UVS können die Variantenentscheidung entscheidend beeinflussen, zudem können konkrete Beschränkungen oder Auflagen für die Trassen und deren Bau resultieren.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Steffen Hartmann

Schreiben an das Reg.-Präs. Freiburg vom 09.07.2022

Rolf Leonhardt am 20. Juli 2022 um 10:46
Sehr geehrter Herr Steffen Hartmann,


unter der Rubrik ” häufig gestellte Fragen ” muß ich leider feststellen, das der Flugplatz Offenburg und die Ihnen übergebenen 7000 Unterschriften zum Erhalt des Offenburger Flugplatzes leider keine Berücksichtigung findet.
Zudem stellt sich die Frage, ist in Zeiten des Klimawandels notwendig solch ein Projekt in die Landschaft zu bauen und damit das Kleinklima im Bereich des Flugplatzes zu zerstören.
Deshalb verlangen wir als Bürgerinitiative Pro Flugplatz Offenburg eine zusätzliche Aussage des Reg.Präsidums Freiburg wie man den Flugplatz langfristig in diesen Bereich mit einbeziehen kann und ob diese Straße überhaupt notwendig ist.
In Zeiten des Wassermangels und düsteren Zukunftsprognosen, sollte gerade das Reg.Freiburg Vorbild in Sachen Umwelt und Naturschutz sein.

mit freundlichen Grüßen

Rolf Leonhardt
Bürgerinitiative Pro Flugplatz Offenburg

Anschluss Offenburg-Süd wird konkreter…von Marco Armbruster 04.07.2022 Lahrer Zeitung

Rolf Leonhardt am 8. Juli 2022 um 10:58

Die Planungen für die A?5-Zubringer Offenburg-Süd gehen voran: Das Regierungspräsidium hat zwischenzeitlich 13 Varianten für den möglichen Verlauf ausgeschlossen – übrig bleiben vier. Diese werden nun weiter untersucht.

Offenburg - Mit dem Neubauprojekt “B?33-Ortsumfahrung Elgersweier” soll eine Querspange zwischen einer neuen Anschlussstelle an die A?5 (Offenburg-Süd) und der B?3/B?33 bei Elgersweier mit einer möglichst direkten Verbindung ins Kinzigtal entstehen. Durch den Bau soll der Verkehr aus dem und in das Tal besser verteilt und die bisherige Anschlussstelle entlastet werden.

Die aktuelle Route verläuft über die B?3 und den Abzweig auf den Zubringer vom Messekreisel bis zum Offenburger Ei. Vor allem die Abfahrt von der A?5 kommend auf die B?3 in Richtung Süden ist ein Nadelöhr. Im Feierabendverkehr kommt es regelmäßig zu Behinderungen und einem Rückstau auf den Zubringer.

Sunnamed1traßenplaner schließen 13 Varianten aus

Die Straßenplaner des Regierungspräsidiums schlossen nun auf Grundlage einer umfangreichen Verkehrsuntersuchung von 2019 insgesamt 13 Varianten von der weiteren Planung aus. Sie entfalteten entweder keine ausreichende Verkehrswirkung oder wären aus entwurfstechnischen Gründen nicht umsetzbar, so die Begründung.

Dazu zählen etwa Verbindungen zwischen B?3 und Autobahn auf Höhe Hohberg sowie die Führung über den Südring oder die L?99 zwischen Offenburg und Schutterwald. Weiter untersucht werden die Varianten 3?a, 4, 4?b und 7 (siehe Karte). Für diese müsste der bisherige Knotenpunkt B?33/B?3 auf Höhe des Offenburger Gefängnisses zu einem Kleeblatt mit vier Zuflüssen ausgebaut werden. Die Variante 3?a führt in einem Bogen südlich am Flughafen Offenburg und dem Königswaldsee herum zur A?5. Die restlichen Routen verlaufen über das jetzige Flughafengelände nördlich des Sees zur künftigen Anschlussstelle.

Regierungspräsidium informiert im Herbst

Für die Reduktion auf nun vier Varianten war die Zustimmung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr sowie des Landesverkehrsministeriums erforderlich. Diese liegt dem Regierungspräsidium nun vor. Das Regierungspräsidium Freiburg informierte die Bürgermeister und Gemeinderäte von Offenburg, Hohberg und Schutterwald in einer Online-Veranstaltung über die Ergebnisse. Nach der Sommerpause ist eine öffentliche Veranstaltung geplant, die voraussichtlich in Hohberg stattfinden wird. Der Termin steht noch nicht fest, werde aber frühzeitig bekannt gegeben, so das Regierungspräsidium.

Kommunen freuen sich über mehr Klarheit

“Durch den Wegfall zahlreicher Varianten können wir den Planungsraum jetzt für die weitere Untersuchung deutlich eingrenzen. Die weiteren Planungen und Untersuchungen können so zielgerichteter erfolgen”, erklärt Projektleiter Steffen Hartmann vom Regierungspräsidium. So muss das sogenannte Scoping zur Vorbereitung der Umweltverträglichkeitsstudie, die noch in diesem Jahr starten soll, nun für einen deutlich kleineren Untersuchungsraum vorgenommen werden.

Die Kommunen haben bezüglich der Entwicklung eigener Projekte im bisherigen Planungsraum deutlich mehr Klarheit. “Ich freue mich, dass die Eingrenzung der Varianten feststeht und das Verfahren weitergeht”, sagt etwa Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens, “denn die Verkehrssituation rund um Offenburg wird von der Ortsumfahrung Elgersweier, auch bekannt als Südzubringer, deutlich profitieren.”

Neuer Zubringer stärkt Ost-West-Verbindung

Neben der besseren Verteilung des Verkehrs aus dem Kinzigtal und der Entlastung des bisher einzigen A?5-Anschlusses in Offenburg geht es um die wichtige Verbindung zwischen der “Rheintalautobahn” A?5 und der “Bodenseeautobahn” A?81. Das Projekt genießt zudem eine hohe Priorität, da die Maßnahme im Planungsraum des autobahnparallelen Rheintalbahnprojektes der Deutschen Bahn liegt und beide Projekte miteinander abzustimmen sind. Das gilt laut Regierungspräsidium Freiburg insbesondere für die Lage der zukünftigen Anschlussstelle, die voraussichtlich in unmittelbarer Nähe des geplanten Tunnelportals der Rheintalbahn liegen werde. Das Projekt ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 im “vordringlichen Bedarf”. Veranschlagt sind Kosten in Höhe von 21,8 Millionen Euro.

von Marco Armbruster 04.07.2022 Lahrer Zeitung

Foto von Herrn Butz Fliegergruppe Offenburg

Rolf Leonhardt am 18. Mai 2022 um 14:13

Ökologie am stillgelegten Flugplatz Offenburg….

Lieber Herr Bäuerle,

anbei ein Foto wie es zur Zeit bei uns auf dem Flugplatz blüht und grünt.

Riesige Biodiversität, alles ungedüngt, nicht bewirtschaftet, eine riesige grüne Lunge,…

Und das soll alles einem Gewerbegebiet weichen?

Der OB sieht nur die Vermarktung des Bodens, die Gewerbesteuereinnahmen und

rechnet bei der Umwidmung mit dem geringsten Widerstand…

Liebe Grüsse und schönes Wochenende

Dr. Wolfgang Butz

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Stellungsnahme, Zu „Für uns wäre es das Aus“ (OT, 7. April):

Rolf Leonhardt am 10. April 2022 um 10:15

Die Stadt Offenburg hat im Jahr 1996 dem Offenburger Verkehrslandeplatz durch einen Gemeinderatsbeschluss den Todesstoß versetzt. Zusammen mit den Städten Freiburg, Offenburg und Lahr wollte man in Lahr einen Flughafen à la Baden-Airpark aus dem Boden stampfen.

Deshalb verwundert es mich sehr, dass eine SPDStadträtin (SPD) im Haupt- und Bauausschuss behauptet, „aus eigenen Erfahrungen weiß sie, der Flugplatz sei verlottert, da war kein Mensch und es finden keinerlei Aktivitäten statt“. Die Frage stellt sich nun, aus welchen Gründen ist am Flugplatz nichts mehr los? Was hat die Stadt aus dem Gelände gemacht?

Ein Verkehrslandeplatz hat natürlich seine Kosten. Fluglotsen, Feuerwehr, Pflege der Landebahn, Tankstelle, tägliche Öffnungszeiten und so weiter. Betreiber des Flugplatzes waren im Auftrag der Stadt die TBO.

Stück für Stück reduzierte man die Aktivitäten seitens der Stadt, gliederte den Flugplatz aus den Vertragsverhältnissen der TBO aus und übergab den Landeplatz, nun als Sonderlandeplatz, durch einen Pachtvertrag der Offenburger Fliegergruppe zur Eigennutzung. Die Auflage: Kein anderer Flieger durfte ohne Genehmigung der Stadt Offenburg anfliegen. Ausnahme: Hubschrauber der Polizeidirektion Offenburg und Militär. Von damals 20.000 Starts und Landungen im Jahr blieb da natürlich nicht viel übrig, um einen Flugplatz kostengünstig zu betreiben.

Flugverkehr eingestellt

Als Erstes wanderte die Flugwerft Haiml ohne Zukunftsaussichten nach Bremgarten ab. Dann wurde das sehr beliebte Flugplatz-Restaurant geschlossen, die international bekannte Lackier-Werft Konprecht hatte keinen Nachfolger gefunden, da der Pachtvertrag nicht verlängert wurde, Burda hat den Flugverkehr eingestellt, die Hallen von der Baufirma Fischer wurden an die Stadt zurückgegeben, die Flugschulen Hezel und Isenmann mussten 1997 wie die am Flugplatz stationierten Flugzeuge nach Lahr ohne Wenn und Aber.

Dann wurde der Knast gebaut, dies gab wieder Einschränkungen für den Flugbetrieb. Und nun benutzt man das Vorfeld des Flugplatzes für Unterkünfte für Flüchtlinge, die Burdahalle für Gerätschaften der Feuerwehr. Und deshalb Frau Loretta Bös, nur deshalb finden am beliebten Flugfeld keine Aktivitäten mehr statt, auch durch Ihren Anteil an den Gemeinderatsbeschlüssen, die allerdings schon Jahre zurückliegen und bei Ihnen in irgendeiner Schublade verstaubt sind.

Andere Städte oder Orte wie Bremgarten, Neuhausen ob Eck und so weiter haben ihren Gewerbepark mit flugaffinen Firmen gefördert, in Offenburg hat man die Pachtverträge dieser Firmen mit den hochqualifizierten Arbeitern gekündigt. Dies alles sollte der Gemeinderat in der nächsten Sitzung berücksichtigen.

ROLF LEONHARDT

Bürgerinitiative pro Flugplatz (Proflog.de) Offenburg