Anschreiben Herr Bäuerle “AK-Südzubringer” an die Stadtverwaltung Offenburg

Rolf Leonhardt am 5. Dezember 2019 um 10:13

Sehr geehrter Herr Walther,

sehr geehrter Herr Kolks,

Nachdem nun wegen der Verkehrserfassung zum Südzubringer im Umkreis von Offenburg schon etliche Verkehrsbeobachtungen und Zählungen durchgeführt wurden,
bitten wir, zu den durchgeführten Maßnahmen die entsprechenden Daten zur Verfügung gestellt zu bekommen.
Wo, an welchen Tagen, zu welchen Zeiten und in welche Richtungen gezählt wurde.
Vermutlich wurde auch zwischen PKW und LKW/Transportern unterschieden. Auch diese Differenzierung würde uns interessieren.

Bitte teilen Sie uns mit, ab wann wir Zugang zu diesen Ergebnissen bekommen.

Eine weitere Frage beschäftigt uns in diesem Zusammenhang:

Inwieweit werden zu diesem Thema auch weitere Überlegungen der Verkehrslenkung durchgeführt, um den Straßenverkehr zu reduzieren?

Fließen Überlegungen mit ein, wie durch weitere Bahnhalte im Nahverkehr Menschen zur stärkeren Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs gewonnen werden können?
Gibt es Überlegungen, wie sich bessere Bustaktungen und günstigere Tarife auf das Umsteigen der Menschen vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel auswirken würden?

Welche Verbesserungen im Radverkehrsnetz könnten sich ebenfalls positiv auf den Verkehr auswirken?
Wie würde sich ein geplantes Güterverkehrszentrum Lahr auf die Verkehrsströme auswirken?
Würde sich ein Anteil des südlichen Verkehrs möglicherweise gar nicht mehr auf die Autobahn bei OG begeben, sondern sich Richtung Verladebasis in Lahr verlagern?

Da diese Faktoren den künftigen Verkehr wesentlich mit beeinflussen, braucht es diesbezüglich langfristig vorausschauendes politisches Denken.

Den Verkehr nach heutiger Lage für die kommenden Jahre „nur“ hochzurechnen und danach Straßen für immer mehr Autoverkehr zu planen,
würde den dringenden Klimaproblemen mit der Notwendigkeit zur CO2 -Reduzierung und ernsthaften Anstrengungen zur Verhinderung einer ständig steigenden Erderwärmung nicht mehr gerecht!

Bitte teilen Sie uns auch mit, inwieweit solche Überlegungen Ihre Planungen einer AB-Trasse mit beeinflussen.

Hohberg hält an der V4-Trassenvariante fest

Rolf Leonhardt am 16. Oktober 2019 um 09:24

HOHBERG/OFFENBURG. Der Dauerbrenner Autobahnzubringer/Autobahnausfahrt Offenburg-Süd war am Montagabend erneut Thema in der Sitzung des Hohberger Gemeinderats. Dieser erklärte nach Ende der Debatte mit einem einstimmigen Beschluss die Variante V4 zur favorisierten Trasse der Gemeinde Hohberg. Auf Anregung der einzelnen Fraktionssprecher wird die Prüfung der Variante V0 – eine Trassenführung vom Offenburger Ei über den bestehenden Autobahnzubringer (Bundesstraße 33a) – in die Stellungnahme der Gemeinde gegenüber dem Regierungspräsidium Freiburg aufgenommen.

Die im Flächennutzungsplan als “Freihaltetrasse Südzubringer” ausgewiesene V4-Trasse ist im Jahr 2001 von allen am Interkommunalen Gewerbegebiet “Hoch 3″ beteiligten Gemeinden sowie in der Verwaltungsgemeinschaft von Offenburg einstimmig als für die weitere Entwicklung von “Hoch 3″ favorisierte Variante festgelegt worden. Weil diese V4-Trasse vor allem in der Bevölkerung der Offenburger Stadtteile Albersbösch, Uffhofen und Hildboltsweier auf Ablehnung gestoßen ist, hat der Gemeinderat Offenburg entschieden, die V4-Variante nicht mehr zu favorisieren.

Aus Hohberger Sicht hat die Variante jedoch den großen Vorteil, dass sie den auf Gemarkung Hohberg liegenden Königswald nicht durchschneidet. Auch würde mit dieser Trasse ein ausreichender Abstand zur Wohnbebauung in den Offenburger Siedlungsgebieten gewahrt, zudem könnten die dortigen Schrebergärten weitgehend gesichert werden. Aus Sicht der Gemeinde Hohberg beschränkt sich die V4-Variante auf den Bereich der Gemarkungsgrenze, eine weitere Zerschneidung des dortigen Gewanns könnte vermieden werden. Auch blieben der Gemeinde ausreichend Freiräume für künftige Planungen. Sämtliche bauleitplanerischen Aktivitäten seien auf diese Variante ausgerichtet worden, so die weitere Begründung der Verwaltung, die vom Gemeinderat Hohberg gestützt wird.

Eine von der Verwaltung als sinnvolle Kombination zusätzlich ins Spiel gebrachte – in der Planung bisher noch nicht eingestellte – Alternative 4a, die eine von der Variante V4 abgehende Querspange auf die Variante V1 vorsieht, fand keine Zustimmung. Mit dieser Alternative könnte die Gesamtstrecke der Variante V4 erheblich verkürzt werden. Allerdings würde dadurch der Königswald mit seinem 80 bis 100 Jahre alten Baumbestand durchschnitten. Für die Gemeinderäte ein unverhältnismäßig hoher Geländeverbrauch, der zudem die Ausweisung von Ausgleichsflächen erfordern würde.

Vor allem in Form von Aufforstungen würden diese Flächen viel zu lange brauchen, um den Eingriff in die Natur in etwa wieder auszugleichen, so der Tenor im Gemeinderat, der die Variante V 4a einstimmig abgelehnt hat. Die Verwaltung ist vom Gemeinderat mit einem einstimmig gefassten Beschluss ermächtigt worden, die Anwaltskanzlei Dohle & Simon mit der Wahrnehmung der Interessen der Gemeinde Hohberg zu beauftragen.

Der “Offenburger Arbeitskreis Autobahnzubringer-Süd” hat neuerdings auch einen Katalog mit eigenen Forderungen erarbeitet: Er verlangt, dass auch ein Tunnel geprüft wird. Das Regierungspräsidium Freiburg hat vor wenigen Monaten mit der Planung des Autobahnzubringers begonnen.
Quelle: Bad.Zeitung Reiner Beschorner178362190-h-720

Flugplatz Offenburg, Logistikzentrum für die Messe Offenburg

Rolf Leonhardt am 4. Oktober 2019 um 11:34

Südzubringer - Übergabe Unterschriftenliste gegen die Variante “V4″ an das RP Freiburg

Rolf Leonhardt am 28. August 2019 um 15:00

Marco.Pastorini@offenburg.de

Di., 27. Aug., 11:29 (vor 1 Tag)

an mich; Oliver.Martini; Thilo.Becker

Sehr geehrter Herr Leonhardt,

Bei der Bürgerveranstaltung des Regierungspräsidiums zum Südzubringer haben Sie Herrn Bürgermeister Martini gebeten, die Unterschriftenliste gegen die Variante „V4“ an das Regierungspräsidium zu übergeben. Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, das die Übergabe inzwischen erfolgt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Pastorini

Stadt Offenburg

FB Tiefbau und Verkehr

Leiter der Abteilung Verkehrsplanung und Verkehrssteuerung

Wilhelmstraße 12

D-77654 Offenburg

Der BUND lehnt einen A 5-Südzubringer für Offenburg klar ab. Bericht ,BZ-Redaktion Helmut Seller

Rolf Leonhardt am 22. August 2019 um 14:19

Stattdessen wird eine intelligente Verkehrswende mit Verkehrsvermeidung sowie Verlagerung auf Fuß- und Radverkehr, ÖPNV und Schiene gefordert. Werde an der Planung festgehalten, so dürfe es keine Neuzerschneidung wertvoller Flächen geben.

Fraglicher Nutzen

Bund und Länder, Kreise und Kommunen hätten derzeit enorm wichtige Aufgaben zu bewältigen, schreibt Petra Rumpel, Geschäftsführerin des Umweltzentrums in Offenburg: “Dazu zählen vor allem ein wirksamer Klimaschutz, Eindämmung der Flächenneuversiegelung und Maßnahmen zum Artenschutz und dem Erhalt der Biologischen Vielfalt sowie für eine nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft.” Der Straßenneubau gehöre nicht dazu, meint der BUND in der Region.

Seit Jahrzehnten werde versucht, den zunehmenden motorisierten Individualverkehr (MIV) sowie den Schwerlastverkehr durch den Bau neuer und mehrspuriger Straßen in den Griff zu bekommen, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung. Dabei zeige die Erfahrung, dass nach kurzer Zeit sowohl die neue, als auch die alte Strecke wieder überlastet seien: “Straßenbau ist letztlich der Versuch, eine Überschwemmung mit Wasser wegspülen zu wollen”, bringt es Stefan Kamm, langjähriges Vorstandsmitglied beim BUND-Umweltzentrum, auf den Punkt.

Furcht vor mehr Verkehr

Die vorgelegten Varianten sieht der BUND allesamt als Magneten für neuen Verkehr mit all seinen negativen Folgen wie Abgase und Verlärmung. Außerdem sei der Straßenneubau in Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens ein Schritt in die falsche Richtung und “völlig aus der Zeit gefallen”.

Der BUND befürchtet auch, dass durch die schwerpunktmäßige Bevorzugung von Varianten, die nah beim Gewerbepark Hochdrei liegen, zusätzliche Anbindungen für Industrie- und Gewerbeneuansiedlungen geschaffen werden sollen. Diese würden weiteren Flächenverbrauch und Straßenverkehr nach sich ziehen.

“Die Begründung, dass die B 33 ja bereits vierspurig ausgebaut ist und dadurch das Offenburger Nadelöhr umso dringender beseitigt werden muss, ist in unseren Augen sehr fadenscheinig, da das Problem sehenden Auges selbst erzeugt wurde”, heißt es in der Erklärung. Der BUND habe sich vor Jahren gegen diesen Ausbau ausgesprochen – unter anderem deshalb, weil er den Verkehr nur noch schneller zu der Engstelle hinführt.

Klimakrise spitzt sich zu

In Zeiten des Klimawandels ist der Ausbau von Straßen ein Schritt in die falsche Richtung. Bei der Dauer des Planungsverfahrens sei zu befürchten, dass sich die Klimakrise bis zur Bauphase schon so weit zugespitzt habe, dass die Pläne gar nicht mehr umgesetzt werden.

Zu Recht würde man dann eine Verschwendung von Steuergeldern für Planung von Straßenbauprojekten beklagen, wenn die Gelder dringend benötigt werden, um den Klimawandel zumindest zu bremsen und Anpassungsmaßnahmen durchzuführen. Die momentan vorgesehenen Varianten seien fast alle mit einer Zerschneidung von Feldern, Wiesen und Waldgebieten und mit einer großen Flächenneuversiegelung verbunden. Dies sei im Hinblick auf den starken Rückgang der biologischen Vielfalt nicht akzeptabel, erklärt der BUND. Auch der Verlust von landwirtschaftlicher Fläche und von fruchtbaren Böden sei im Hinblick auf die Ernährungssouveränität Deutschlands “nicht mehr hinnehmbar”.

Keine Flächenzerstörung

“Da wir befürchten, dass unser Widerspruch nicht dazu führen wird, dass die Pläne ganz fallen gelassen werden, fordern wir, wenigstens nur solche Varianten in Erwägung zu ziehen, die keinen kompletten Neubau, sondern nur einen moderaten Ausbau bestehender Straßen mit sich bringen”, schreiben die BUND-Verbände. Auch eine mögliche Ertüchtigung des jetzigen Anschlusses könne bei der Betrachtung nicht ausgeschlossen werden.

Zusätzlich zu den vorgelegten Varianten solle eine Anbindung noch etwas weiter südlich über die Ichenheimer Straße bei Niederschopfheim mit aufgenommen werden. Abgesehen von genauer Verkehrserfassung nach Quelle und Ziel sollten die Planungen “mögliche sinnvolle Vernetzungen mit dem ÖPNV beinhalten”. Außerdem müsse ein ausreichender Lärmschutz eingeplant werden. Fazit aus Sicht des BUND: “Sollte dennoch an der Planung festgehalten werden, fordert der BUND, wenigstens Neuzerschneidung von wertvollen Flächen zu vermeiden und nur bestehende Straßen moderat auszubauen.

Wie berichtet soll nach jahrelangem Ringen um die richtige Trasse nun das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die beste Lösung finden. Das RP will unter Einbeziehung der Bürger alle denkbaren Varianten sammeln und bewerten (BZ vom 10. Juli. Doch bis das erste Auto über den Süd-Zubringer rollt, wird es aufgrund des komplizierten Planungsverfahrens noch viele Jahre dauern.
Bericht ,BZ-Redaktion Helmut Seller

ARBEITSKREIS Autobahnzubringer-Süd

Rolf Leonhardt am 1. August 2019 um 14:48

ARBEITSKREIS Autobahnzubringer-Süd
c/o EWG-Hildboltsweier e.V., Tulpenweg 16 a, 77656 Offenburg
Referat 44

Frau Véronique Hartmann
Projektleiterin Autobahnzubringer OG-Süd
Bissierstr. 7
79114 Freiburg Datum 24.07.2019

Betr. Autobahnzubringer Offenburg Süd

Sehr geehrte Frau Hartmann,
Der Arbeitskreis Autobahnzubringer-Süd bedankt sich für die erste Bürgerinformationsveranstaltung seitens des Regierungspräsidiums Freiburg. Wir konnten entnehmen, dass trotz der Anmeldung im Bundesverkehrswegeplan keine der bisherigen Varianten einen Vorzug geniest und dass alle Trassen gleichwertig anhand der vielfältigen Kriterien untersucht und bewertet werden sollen.
Es ist erfreulich, dass wir Bürger zu jeder Zeit über Ihre Homepage einbezogen und gehört werden sollen. Die Bürgerbeteiligung soll uns die Möglichkeit geben, Anregungen, Vorschläge und Wünsche einbringen, mit der Zusage, diese auf ihrer Homepage zu veröffentlichen und in Ihre Untersuchungen und Betrachtungen einzubeziehen.
Diese Offenheit in der Trassenfindung und die Transparenz im Verfahren können uns zu einer nachhaltigen Lösung führen, die von vielen mitgetragen wird.

Bezugnehmend auf die Präsentation und Aussprache in der Reithalle folgende Anmerkungen unsererseits:
- Es muss noch deutlicher werden, dass ein vernünftiger AB-Anschluss das Anliegen nicht nur von Offenburg oder Hohberg ist, sondern das einer ganzen Region.
- Der Trasse entlang der „V0“ wurden kaum Realisierungschancen zugesprochen, da ihr Ausbau nicht vom Bund mitfinanziert würde.
Aber ein leistungsgerechter, zugleich umweltverträglicher Umbau auf dieser Streckenführung muss in derselben Tiefe geprüft werden, wie dies bei einer anderen bereits vorhandene Straße („V2“) vorgenommen wird.
Es ist zu untersuchen, ob das Nadelöhr durch die Weststadt mit ihrer Stoßzeit-Belastung für Anwohner und Verkehrsteilnehmer durch eine entsprechende Erweiterung zu einem zügigeren Verkehrsabfluss führen würde und welche Maßnahmen (Einhausung…) die Menschen entsprechend vor weiteren Belastungen schützen würden.
- Gegen einen Tunnel wurden die hohen Kosten angeführt. Sollte es jedoch für eine Tunneltrasse bautechnisch entsprechende Anschlussmöglichkeiten an die AB geben, sollte erst in der Güterabwägung -Landschaftsverbrauch / Umweltbelastung / Lärm / Landwirtschaft usw.- ein Vorzug erwogen oder verworfen werden.
- Gegenwärtig wird wieder stärker über die negativen Umwelt-Auswirkungen von Baum- und Waldrodungen diskutiert. In wie weit werden die Güter Wald und Ackerbau gegeneinander abgewogen?
- Zum Thema Lärmteppich fordern wir reale Lärmmessungen, keine lediglich berechneten Dezibel-Belastungen.
Wenn solche Messstationen aufgestellt werden, bitten wir um öffentliche kontinuierliche Einsicht in die Messdaten.
Des weiteren erwarten wir eine Gesamtbetrachtung der Lärmbelastung:
Eine isolierte Lärmberechnung für den kommenden Südzubringer, die außer Acht lässt, dass die Weststadtteile bereits durch Autobahn, Südring, B3, B33, Bahntrasse und Messeverkehre stark belastet sind, wird den Menschen nicht gerecht.
- Auf der Folie „Untersuchungsgebiet der UVS“ wird der Flugplatz zu ca. einem ¼ bereits als Gewerbefläche ausgewiesen.
Der Arbeitskreis verweist darauf, dass wir stets für den Erhalt des Flugplatzes eingetreten sind.
Des Weiteren wird die verbleibende Fläche als Verkehrsfläche bezeichnet. Die große Wiesenfläche ist nicht als Magerwiesenbiotop eingezeichnet. Hier finden sich jedoch seltene Tiere und Pflanzen – wie bereits in einem früheren Gutachten belegt - .
Diese müssen in der Güterabwägung berücksichtigt werden.
- Bezüglich der Verkehrserhebungen erwarten wir von vornherein völlige Transparenz.
Wir bitten um einen Straßenplan, aus dem ersichtlich wird, wo Zählstationen aufgebaut wurden/werden. Daraus sollte ebenfalls ersichtlich sein, in welche Richtung gezählt wird.
Auch der Verkehr von und zu den Gemeinden westlich der Autobahn ist mit einzubeziehen.
Wir bitten auch um eine zeitnahe Übermittlung der Übersichtstabelle, zu welchen Stunden / Tagen / Wochen die Daten erhoben wurden/werden.
- Als Kriterium für die Güterabwägung muss unbedingt auch die Abwertung der Gebäude- und Grundstückswerte aufgenommen werden.
Mit der Bitte um Berücksichtigung der angesprochenen Punkte in den Erhebungen und die Einstellung auf Ihre Homepage sowie eine Rückantwort
Grüße ich Sie freundlich
im Auftrag des AK Südzubringer
Karl Bäuerle

Lärmbelastung der Anwohner an B3/33 und Südring
Grundlagen Leitlinien für Umgebungslärm der WHO für Europa http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0011/383924/noise-guidelinesEU – Richtlinie zur Lärmbelastung https://ec.europa.eu/environment/noise/europe_en.htm In einer Reihe weiterführender Publikationen, Richtlinien und gesetzlichen Vorgaben wird das Thema Lärm mit Grenzwerten eingeschränkt sowie Daten erhoben oder errechnet. Belastungsstatistik 2017 Seite 20 für OG https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/documents/10184/357304/ Die WHO empfiehlt (als starke Empfehlung) gegenwärtig: Verkehrslärm, Fahrzeugverkehr – Grenze Tag < 53 dB Nacht < 45 dB Schienenverkehr Grenze Tag < 54 dB Nacht < 44 dB Private Messungen deuten auf weit höhere Werte hin.
Fakten Die vorliegenden Lärmkarten aus der Belastungsstatistik 2017 Seite 20 für BadenWürttemberg beziehen sich auf einzelne Straßen, ohne den Südring in die Lärmbetrachtungen mit einzubeziehen. Die errechneten Lärmwerte der Lärmkarten sind nicht realistisch. Das steigende, höhere Verkehrsaufkommen oder vorherrschende Windrichtungen / Wetterlagen bleiben unberücksichtigt. Die Werte in den Lärmkarten werden für die jeweilige Straße betrachtet, akkumulieren sich aber für die Betroffenen an den Knotenpunkten was keine Berücksichtigung findet. Die Karten zeigen über die Knotenpunkte hinweg gleiche Werte! Andererseits führen Bahn und Land getrennte Lärmkarten. Auch daraus resultieren höheren Belastungen. Rechnerische Minderungen des Lärms an einer Straßenseite durch Lärmschutzwände führen zu höheren Werten auf der anderen Straßenseite ( Reflexion )ohne Lärmschutz. Wir schlagen vor, dass durch Messungen an Werktagen über 24 h hinweg Lärmprofile erstellt werden, die an neuralgischen Orten erhoben werden. Die Ergebnisse können als Grundlagen für Lärmkarten dienen. Die vorliegenden Karten in der Baden-Württembergischen Belastungsstatistik zweifeln wir an.
Der Kindergarten „Pusteblume“ befindet sich im Einflussbereich des Straßen- und Bahnlärms. Wären dafür nicht erhöhte Schutzmaßnahmen nötig?
Erwartungen Das Projekt „Autobahnzubringer OG-Süd“ ist ein überregionales Projekt. Seine Auswirkungen strahlen weit über den lokalen Bereich hinaus. Mehr Verkehr, Dreck, Lärm, Zerstörung der Umwelt werden die Folgen sein. Nachhaltige Lösungen sind dringend angezeigt. Was so gerne von allen Parteien gefordert wird, kann im Projekt exemplarisch umgesetzt werden! Wir wollen, daß das Thema Lärmschutz hohe Priorität erhält, zumal immerhin für Jahrzehnte geplant und gebaut wird und die Gesundheit der Wohnbevölkerung auf dem Spiel steht. Egal welche Trasse letzendlich gewählt wird, der Schutz der Gesundheit hat höchste Priorität. Hwu
Tunnellösung Die Tunnellverbindung ( alt V1 ) ist die kürzeste Verbindung zwischen dem Knoten B3/33 und der BAB 5. Sie unterquert die Hindernisse JVA, Flugplatz und schützenswerten Wald neben dem Flugplatz. Zweifellos sind die Kosten einer Tunnellösung hoch, trotzdem sprechen viele Argumente für eine Tunnellösung: Planung Es eröffnen sich planerische Freiheiten nicht nur in Bezug auf die Linienführung, sondern auch die Anschlussbauwerke erlauben Varianten mit Einsparpotentiel. Z.B. weniger oder einfachere Brückenbauwerke. Unter der Erde gibt es keine Rechte Dritter. Damit ist hohe Planungssicherheit verbunden, da mit weniger Einsprachen zu rechnen ist. Der Flugplatz bleibt erhalten.
Politischer Aspekt Aus dem regionalen Projekt entsteht mit dem Tunnel auf dem Umweg der Finanzierung ein überregionales Projekt, welches den bereits agierenden Lokalpolitikern einen Großteil der Argumente entzieht. Der Umweltschutz als neue politische Stoßrichtung würde voll berücksichtigt, eventuell ein Vorzeigeprojekt entstehen. Ökologie Die Tunnellösung ist nachhaltig. Wenig Landverbrauch, wertvolles Ackerland bleibt als Kulturland erhalten. Es entsteht kein neuer Korridor in welchem die Umwelt mit Schadstoffen belastet wird. Ein Offenburger Naherholungsgebiet bleibt erhalten. Die Schadstoffe im Tunnel lassen sich besser abbauen. Das ohnehin schon stark belastete Gebiet im Planungsbereich würde entlastet. CO2, NOX, Feinstaub und andere Schadstoffe werde durch die kurze Linienführung vermindert. Die Anwohner sind bereits heute von Straßen-Lärm eingekesselt. Es besteht die Hoffnung auf Lärmminderung. Ökonomie Langfristig stellt die Tunnellösung die sparsamste Lösung dar. Sie generiert ab der Inbetriebnahme einen steigenden Anteil an Kraftstoffeinsparung bei geringerer Umweltverschmutzung. Der Zeitvorteil gegenüber allen anderen Varianten garantiert starke Benutzung. Die vorhandenen Straßen werden entlastet, insbesondere der Zubringer zum OG-Ei.

Schonfrist für den Flugplatz Offenburg….

Rolf Leonhardt am 13. Juli 2019 um 10:46

b33-uebersichtskarte Mit überhäuften Fotomontagen und zehn Trassenvarianten wurden die Bürger am 09. Juli in der Reithalle Offenburg beim Infomarkt mit dem Thema Südzubringer konfrontiert. Das Reg.- Präsidium Freiburg versuchte den Offenburger Bürgern klar zumachen, das Offenburg einen Autobahnzubringer ” Süd ” unbedingt und schnellstmöglich braucht.
Denn da gibt es ein Nadelöhr das schnellstens zu beseitigen gilt. Der Morgendliche bzw. abendliche Stau zwischen dem Tausendfüßler und der Abfahrt zur B33 ins Kinzigtal belastet die Pendler und den Durchfahrtverkehr in unzumutbarer Weise.
Auch das rebellierende Kinzigtal braucht dringend eine schnelle Verbindung. Die Stadt Offenburg setzte alles daran, das dieser Zubringer rasch umgesetzt werde. Klimaschutz, Umweltschutz, Abholzung des Waldes usw. spielte da überhaupt keine Rolle, den der Verkehr soll laut Aussage der Verantwortlichen ja bis 2040 rapide zunehmen. Das das eigentliche Nadelöhr ” Tausendfüßler ” nicht ausgebaut wird, ist von den teilnehmenden Bürgern auf Unverständnis gestoßen. Laut Minister Winfried Hermann haben Sanierung, Ausbau und Erhalt der Strassen im Lande oberste Priorität.
Auf meine Nachfrage bei einer Mitarbeiterin ist der Zubringer im Bundesverkehrswegeplan 2030 im ” Vordringlichen Bedarf ” platziert und muss deshalb auch gebaut werden, auch deshalb wird es keine Nulllösung geben.
Über welche Variante man sich dann entscheidet, möchte die Behörde erst sorgfältig prüfen, bevor man 2020 zur nächsten Bürgerbeteiligung einlädt. Projektleiterin Frau Hartmann vom Reg.Präs. Freiburg geht davon aus, dass der Zubringer frühestens in zehn Jahren gebaut wird. Solange hat das Naherholungsgebiet Königswald und der Flugplatz Offenburg eine Gnadenfrist.

Infoveranstaltung zum Autobahnzubringer Offenburg-Süd an der B33

Rolf Leonhardt am 4. Juli 2019 um 15:00

Das Regierungspräsidium Freiburg plant den Bau des Autobahnzubringers Offenburg-Süd an der B33. Wie der Zeitplan aussehen soll und wer von den Maßnahmen betroffen sein wird, will das RP am Dienstag, 9. Juli, ab 16 Uhr den Bürgern vorstellen. Das teilt das RP mit.

An verschiedenen Infoständen könnten Interessierte mit den Fachplanern ins Gespräch kommen. Um 16.30 Uhr und um 18.30 Uhr sind jeweils Kurzvorträge vorgesehen, in denen die Themen der aufgebauten Infostände in kompakter Form vorgestellt werden.

In dem nun beginnenden Planungsverfahren werden alle vorstellbaren Varianten gesammelt, geprüft und gegeneinander abgewogen, um am Ende zu einer sogenannten Vorzugsvariante zu gelangen, schreibt das Regierungspräsidium. Diese werde Grundlage der weiteren Planungen sein. Die von der Bürgerschaft eingebrachten Anregungen werden überprüft und zusammen mit weiteren fachlichen Untersuchungsergebnissen zu einem späteren Zeitpunkt der Öffentlichkeit vorgestellt, heißt es weit

Quelle: Offenburger Tageblatt

Sitzung am 03.04.2019 Jergerheim in Offenburg

Rolf Leonhardt am 4. April 2019 um 14:24

Sehr geehrte Bürgerschaft von Hildboltsweier,

bei der Sitzung am 03.04.19 im Jergerheim, hat Herr Bäuerle AK-Südzubringer die beiden vergangenen Treffen im März 2019 mit den Bürgermeister von Elgersweier und Hohberg kommentiert. An beiden Terminen war ich anwesend und konnte mir so ein Bild von dessen machen, was ich damals als Vorsitzender der Bürgerinitiative Pro Flugplatz und Herrn Gessler Mitglied der BI im Jahre 2004 mit dem Ortsvorsteher Herrn Geiler Elgersweier sowie Bürgermeister Herrn Jehle Hohberg, besprochen hatte. Thema Erhalt des Offenburger Flugplatz, Naherholungsgebiet Königswald und Autobahnzubringer V4. Beide Termine wurden von Arthur Jerger Fraktion Grüne terminiert.
Allerdings war heutige Bürgermeister Augustin damals noch nicht in Amtswürden. Deswegen war auch interessant, das er die Variante V 6 bevorzugte, die den Flugplatz nicht tangieren würde, die für Elgersweier kein Problem wäre und er im Gemeinderat so auch präsentieren könnte.
Bei seinem Amtskollegen Jehle aus Hohberg,, sah es ganz anders aus. Herr Jehle empfing uns sehr freundlich, verwies uns aber sofort in die Schranken, als es um das Naherholungsgebiet um den Königswaldsee ging. Das gehört zu Hohberg, aber auch die Offenburger dürfen es natürlich nutzen, ruderte er zurück, das ist gar keine Frage. Den Autobahnzubringer betreffend, hatte er sofort eine klare Ansage gemacht. Er machte der vierköpfigen Delegation ein fast überzeugendes Angebot in Sachen Autobahnzubringer V4. Bei Kaffee und kalten Getränken, drückte Herr Jehle, mit Plänen und Reden gespickt gewaltig auf die Tube. Überzeugend sein Argument, das die beiden Anschlussstellen der V4 bereits zu Planung eingestellt sind. Er ist bereit der AK-Südzubringer und der BI Pro Flugplatz OG entgegen zukommen, indem er eine Trasse mitten durch den Wald schlagen lässt und dafür daneben kräftig aufforstet sowie das Naherholungsgebiet aufmöbelt. Der Königswaldsee wird ausgebaggert und zum Badesse umfunktioniert werden, zudem ist Jehle der Meinung, das ein Fußweg, bzw. Radweg um den See, sowie ein Spielplatz usw. das Naherholungsgebiet attraktiver macht. Von einer Verlärmung dessen sprach er nur ungern, da es ja Schallschutzwände gibt. Nach einer etwa einstündigen Gesprächverhandlung, hatte man fast vergessen um was es eigentlich ging. Mit seiner meisterhaften Überredungskunst, hatte er uns fast überzeugt. Damit konnte keiner der beteiligten Gesprächspartner aus Hildboltsweier zufrieden sein. Umweltschutzprobleme und Umweltschutzpreise lies Jehle aussen vor, schließlich möchte er nicht jeden Tag in Richtung Offenburg im Stau stehen, war immer wieder seine Argumention.
Deswegen Autobahnzubringer V4 auf Teufel komm raus, mitten durch den Wald, egal, linksseitig am Tower vorbei, Flugplatz ade’; den braucht eh keiner; Tiere werden heutzutage umgesiedelt; wenn nicht eine seltene Amphibie gefunden werde die alle Planungen umwirft. Dies wird er auch dem Gemeinderat von Hohberg so präsentieren.
Nun wurde bei der gestrigen Diskusion im Jergerheim vor den Anwesenden eines klar, eine zufrieden stellende Lösung für alle Beteiligte wird es nicht geben. Mein Antrag, abzustimmen um Erhalt des Flugplatzes wurde heiß diskutiert und verworfen. Redner Kolb, machte schließlich den Vorschlag, in dem Schreiben an die Stadtverwaltung und das Reg.-Präs. Freiburg, unter anderem den Flugplatz in seiner gesamten Größe zu erhalten, sowie den Autobahnzubringer nach Süden zu verlegen. Dies wurde von den Anwesenden Bürger so begrüsst und ins Protokoll aufgenommen. Nun bleibt abzuwarten, wie die Stadt Offenburg und Herrn Oberbürgermeister mit diesem Thema in die kommenden Bürgergespräche gehen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Marco Steffens, sehr geehrter Herr Manuel Winterhalter,

Rolf Leonhardt am 15. März 2019 um 13:30

Stellungsnahme, Zeitungsartikel, 100 Tage Amt OB M.Steffens

Die Bürgerinitiative Pro Flugplatz Offenburg, möchte nochmals in Erinnerung rufen, das wir Stand am 16.08.03: 7016 Unterschriften für den Erhalt des Offenburger Flugplatzes und dessen Naherholungsgebiet Königswaldsee übergeben haben.
Etwa 16,3 % der Wahlberechtigten in Offenburg haben bislang die Unterschriftenaktion unterstützt. Darin enthalten sind 380 Stimmen von Bürgern aus den umliegenden Gemeinden. Wir bitten Sie, diese Information in die zukünftigen Überlegungen, bezüglich Interkommunaler Gewerbepark Raum Offenburg, Flugplatz Offenburg und Verlauf des geplanten Autobahnzubringers mit einzubeziehen.
Ökologisch wertvoll

Mehr als 7000 Menschen aus der Region haben mit ihrer Unterschrift bekundet, dass sie gegen den Bau des Autobahnzubringers und für den Erhalt des Flugplatzes und der ökologisch wertvollen und wunderschönen Landschaft sind.

Die BI »Pro Flugplatz Offenburg« wolle deshalb in Gesprächen mit OB Edith Schreiner erreichen, dass der Autobahnzubringerbeschluss neu überdacht und der Flugplatz als ökologische Nische zum Ausgleich für das Gewerbegebiet genutzt wird.

Wie wertvoll das Gelände ist, sei bei einer Begehung des Flugplatzes samt dem angrenzenden westlichen Areal deutlich geworden. Die Diplom-Biologen Sibylle Patheiger von der Universität Tübingen und Michael Scheurig, Mosbach, hätten übereinstimmend festgestellt, dass der Flugplatz und der sich im Westen an-schließende Wald in sich ein schutzwürdiges Biotop nach § 24 des Landesnaturschutzgesetz darstellten.

Zum Zeitpunkt der Begehung seien geschützte Pflanzen- und Tierarten beobachtet worden.
Wir fordern:
Erhalt des Flugplatzes in seiner jetztigen Form und Einbindung in das Gewerbegebiet.
Erhalt des Naherholungsgebietes um den Unterwald und den Königwaldsee.
Aufhebung des Trassebeschlusses Variante IV.
Sofortiger Abschluß eines langjährigen Pachtvertrages mit einer neuen Betreibergesellschaft.
Der Platz ist für alle Piloten mit oder ohne eigenem Flugzeug offen.