Erschütternde Bilder aus der Nachbarschaft!

Rolf Leonhardt am 1. Januar 2007 um 00:05

Einsatz nach Flugzeugabsturz

Nach Expertenmeinung herrscht Einigkeit darüber, dass der Pilot und seine Passagiere bei einer 1.160 m langen Piste, wie derzeit (noch) in Offenburg vorhanden, den Unfall überlebt hätten. Das Flugzeug hätte richtigerweise noch eine Geradeauslandung durchführen können. Der verhängnisvolle Strömungsabriss in der Umkehrkurve wäre dadurch mit Sicherheit verhindert worden.

Die Landebahnlänge in Kehl beträgt nur 685 m.

Die Verschleierung der Stadtverwaltung

Rolf Leonhardt am 1. Januar 2007 um 00:04

Plan
Satelitenbild

Genickbruch

Rolf Leonhardt am 1. Januar 2007 um 00:03

Nachdem der BI Pro Flugplatz Offenburg ein amtlicher Übersichtsplan des Gewerbeparks Raum Offenburg vorliegt, erkennt man die Dimension und das Ausmaß der Planungen. Die Verlängerung (Südzubringer-Freihaltetrasse) der B33 aus dem Kinzigtal ist im Bundesverkehrswegeplan als vordringlich eingestuft und soll zeitgleich mit dem Ausbau der Autobahn auf sechs Fahrspuren realisiert werden.
Zwar handelt es sich laut Stadt Offenburg “nur um einen möglichen Vorschlag” bei diesem Trassenverlauf, allerdings beschleunigt die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Reg.- Präsidium Freiburg diese Variante.
Obwohl die angrenzenden Stadtteile Hildboltsweier und Uffhofen in Gesprächen mit der Stadt ein Umdenken und eine Verlegung dieser Trasse fordern, wird hier gegen den Willen der Bürgergemeinschaften die Planung forciert um einen mit Bundesmitteln geförderterten Anschluss der Gewerbegebiete zu erreichen.
Der Flugplatz kann durch eine Verkürzung der Asphaltlandebahn um zirka 300m nur noch zum Zwecke der Hobbyfliegerei genutzt werden, wobei die Hallen der Fliegergruppen, die Burdahalle und die Lackierwerft Konprecht im nördlichen Teil vor dem Autobahnzubringer liegen und unter großem Kostenaufwand an den kümmerlichen Rest des ehemaligen Verkehrslandeplatzes Offenburg umgesiedelt werden müßte.
Zwar kann die BI Pro Flugplatz den Erhalt des amputierten Flugplatzes als Erfolg bewerten, aber für die Wirtschaftsregion und das Oberzentrum Offenburg ist dieses geniale Meisterstück planerischen Handelns der Stadt Offenburg der Genickbruch für die wirtschaftliche und fliegerische Anbindung.
Ob und wie man auf dem Rest der Landebahn noch vernünftig starten und landen kann, müssen dann die beiden Aeroclubs in eigener Verantwortung prüfen. Eine Verlegung ihres Flugsportes auf andere Flugplätze ist aber eher wahrscheinlich.

Mfg Rolf Leonhardt
1. Vors.BI Pro Flugplatz Offenburg

Flugplatz eingekesselt?

Rolf Leonhardt am 1. Januar 2007 um 00:02

Die ersten Ansätze einer „gewollten Einkesselung“ werden dem kritischen Betrachter der Luftaufnahme sehr deutlich:

Eingekesselt

Im Südwesten das Wäldchen neben der ehem. Ziegelei ist gefallen. (Ohne Proteste des Umweltschutzes!) Sicherlich nicht zum Spaß. Weitere Baumaßnahmen werden auch hier folgen.An eine Landebahnverlagerung südwärts ist nicht mehr zu denken.

Im Süden des Flugplatzes kann auch die angrenzende Wiese noch bebaut werden. Dadurch müsste die Südschwelle der Landebahn nach Norden verlegt werden.(Sichere Überflughöhe muss stets gewährleistet sein. Je höher die Gebäude, um so kürzer die restliche Landebahn)

Im Osten schluckt jetzt schon der Gefängnis-Neubau die Grasbahn für den Segelflug.

Im Norden soll der geplante Südzubringer an die Autobahn den Flugplatz überqueren.Dadurch werden die Hangars und die Tankstelle abgeschnitten.

Letztendlich bleibt dann auch von der Landebahn „nichts“ mehr übrig!

Die Bagger werden den Rest richten.

Damit ist die Infrastruktur des Flugplatzes endgültig zerstört.

Eine fliegerische Nutzung ist nicht mehr möglich.

Was kommt dann:

Ausgleichsfläche? Landschaftspark? Erweiterung des Industriegebietes? Abholzung des Königswaldes?

Gefängnis engt Flugplatz ein

Rolf Leonhardt am 1. Januar 2007 um 00:01

50-Meter-Streifen wird benötigt / Erschließung noch unklar / Asylbewerber kommen an Eckener Straße

Die Entscheidung für das Königswaldfeld ist gefallen, jetzt drücken Stadt und Land bei der Feinplanung aufs Tempo. Flugplatz, geplanter Zubringer und Erschließung sind dabei die Problempunkte.
Von: Wolfgang Kollmer

Gefängnis engt Flugplatz ein

Offenburg. »Sehr zügig« will das Land die Baugenehmigung für das 80 Millionen Euro teure Gefängnis erwirken, hat Thomas Knödler, Ministerialdirigent im Landesfinanzministerium, in der entscheidenden Gemeinderatssitzung am Montag zu verstehen gegeben. Der vom Land anvisierte Zeitpunkt für die Übergabe des roten Punktes - Mitte 2005 - wird jedoch nicht zu halten sein. Die Stadtverwaltung rechnet laut Vorlage für die Montagssitzung mit einer halbjährigen Verzögerung, weil einige Problempunkte die Planverfahren hemmen.

Da ist einmal der benachbarte Flugplatz im Westen: Um einen funktionalen Grundriss fürs neue Gefängnis mit 500 Häftlingen zu haben, braucht das Land einen knapp 50 Meter breiten Streifen des Flugplatzareals. Das Regierungspräsidium hat bereits sein Okay gegeben. Die Stadt prüft jetzt, ob die wegfallende Graslandebahn mit Windenschlepp für Segelflugzeuge westlich der Asphaltpiste angelegt werden kann.

Wie das 13 Hektar große Gelände erschlossen wird, steht auch noch nicht endgültig fest. Ideal wäre von Süden über den Gewerbepark, der gerade entsteht. Allerdings wäre dann eine Verlängerung über privates Gelände nötig. Unabhängig von der Erschließung des Gewerbeparks halten die Stadtplaner »vorab eine Erschließung von Norden« für möglich. Dabei würde ein Wirtschaftsweg, der in den Südring mündet, ausgebaut.

Bleibt die Frage nach der Trasse für den geplanten Autobahnzubringer Süd. Der Neubau soll rund 50 Meter nach Süden gerückt werden, so dass die Zubringertrasse nur noch 150 statt ursprünglich geplanter 200 Meter nach Norden verschoben werden muss. Aber auch dann muss nach Einschätzung der Stadtverwaltung der ursprüngliche Plan fallen gelassen werden, den Gewerbepark an den Zubringer anzuschließen.

Abriss der Unterkünfte?

Übrigens bleibt auch beim bis Montag gehandelten Alternativstandort Holderstock nicht alles beim Alten: Wie Bürgermeister Christoph Jopen mitteilte, werde der Ortenaukreis auf jeden Fall die Asylbewerber - neuerdings maximal 170 - in den Mannschaftsgebäuden an der Eckenerstraße unterbringen. Die Stadt werde dann darauf drängen, dass die Unterkünfte auf dem Holderstock abgerissen werden. Wohl nicht zuletzt deshalb, damit diese bei einem erneuten Ansteigen der Asylbewerberzahlen nicht mehr zur Verfügung stehen.

VCD spricht sich gegen Autobahnzubringer Offenburg-Süd aus

Rolf Leonhardt am 31. Dezember 2006 um 00:14

Pressemitteilung für den VCD-Ortenau

Der Kreisverband Ortenau des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat sich entschieden gegen den Bau eines Autobahnzubringers von der B33 zur A5 ausgesprochen und sich damit der Einwohnergemeinschaft Hildboldsweier und dem Offenburger BUND angeschlossen. Das Projekt würde nicht nur mit dem Königswaldsee und dem Unterwald wertvolle Natur- und Naherholungsräume zerstören, sondern auch die Einwohner von Hildboldsweier und Elgersweier einer erhöhten Abgas- und Lärmbelästigung aussetzen. Ein VCD-Experte erklärt, warum: “Jede neue Straße erhöht die Attraktivität des Autoverkehrs, so daß mehr Menschen mit dem Auto fahren. Die Entlastungswirkung, die durch eine neue Straße kurzfristig eintritt, wird oft schon innerhalb eines Jahres durch die Zunahme des Autoverkehrs wieder zunichte gemacht. Das Ergebnis des neuen Zubringers ist also nicht weniger, sondern mehr Autoverkehr.”
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den einzelnen Varianten bestehe nicht, da auch die Varianten 2, 3 und 4, die den Unterwald umfahren, einen 300 Meter breiten Lärm- und Abgasteppich um sich herum ausbreiten und das Gebiet belasten.
Es sei außerdem nicht sinnvoll, bis zu 50 Mio. DM in den Straßenbau zu investieren, wenn der Schienenverkahr das Geld viel dringender nötig hätte. “Mit dem Geld könnten weitere Haltestellen entlang der Schwarzwaldbahn eingerichtet werden, sowie die Anschlüsse in Offenburg an die Rheintalstrecke verbessert werden.” Man könne so die Erreichbarkeit der Gemeinden im Kinzigtal viel effektiver verbessern, als mit einem neuen Autobahnzubringer.

Sitzungsprotokoll

Rolf Leonhardt am 31. Dezember 2006 um 00:13

Sitzungsprotokoll der Vorstände Bürgervereine und BI. Pro Flugplatz Offenburg im Familienzentrum Uffhofen am 30.03.2004

Variante Vc-Binkert
Mittelbadische Presse zur Variante Vc-Binkert

Anwesend waren:

Herr Leonhardt, BI. Pro Flugplatz Offenburg
Herr Gessler, BI. Pro Flugplatz Offenburg
Herr Bäuerle, SFZU.
Herr Schwarze, 1. Vorsitzender BG. Uffhofen
Herr Binkert, BG. Uffhofen
Herr Winterhalter, BG. Albersbösch
Herr Schwanke, BG Albersbösch
Herr Schächtele, BG Hiltboltsweier

Herr Leonhardt eröffnete die Gesprächsrunde, schilderte die Ziele der BI. Pro Flugplatz Offenburg,
erläuterte den Verlauf des Autobahnzubringers V4, OG-Süd und den Flächennutzungsplan der Stadt OG.
Nur durch einen Zusammenschluss der BG, der BI. und der angrenzenden Vereine wird es möglich sein,
wirksame Forderungen an die Stadt Offenburg zu stellen. Es soll die Freihaltetrasse V4 über den Flugplatz
und durch das Naherholungsgebiet neu überdacht werden und der Vorschlag für eine neue Variante soll
geprüft werden. Gemeinsam wurde der Beschluss gefasst, am 14.04.2004 im Flugplatzrestaurant eine Presse-
konferenz zu geben.
Die Lokalredakteure der beiden großen Tageszeitungen und des Gullers sollen eingeladen werden.

Die maßgebenden Punkte für eine Verlegung des BAB-Zubringers nach Süden sind folgende:

- Die V5c (Binkert-Variante) ist preiswerter als die jetzige Variante. Die überwiegende Streckenführung
kann auf der alten Strasse (B3) beibehalten werden und die Anbindung an die Autobahn ist kürzer.
- Weniger Landschaftsverbrauch, umweltverträglicher und das Naherholungsgebiet wird nicht zerstört.
- Teuere Brückenbauwerke und Dammaufschüttungen für die Trasse werden minimiert.
- Das Industriegebiet wird nicht durchschnitten, der Flugplatz in seiner gesamten Größe würde erhalten bleiben.
- Ein Schallschutz für Hofweier und Uffhofen würde gebaut. Der gesamte neue Trassenverlauf ist verkehrs-
technisch die wesentlich bessere und umweltverträglichere Lösung.
- Außerdem würden die Orte Hofweier, Niederschofheim, Oberschopfheim und Friesenheim mit ihren Industrie-
gebieten, von einem bei Hofweier gebauten Autobahnanschluss am meisten profitieren.

Ein Neuantrag an die Offenburger Stadträte, eine neue Trassenführung zu prüfen und darüber abzustimmen,
ist mit 11 Antragsstimmen des Stadtrats möglich. Im Gemeinderatswahlkampf sollen alle Kandidaten darüber
befragt werden.

Die Forderungen an die Stadt sollen lauten:

- Eine Kostenberechnung für die Trasse V5c (Binkert) zu erstellen und dafür den Geländeverbrauch
zu berechnen. (Alte Planung (V4) soll bei über 30 Millionen Euro liegen.)
- Schutterwald wäre erheblich glücklicher über einen südlicher gelegenen BAB-Anschluss.
- Der verkehrspolitische FDP-Sprecher der Bundesregierung, Herr Friedrichs, sieht ebenfalls nur die
kostengünstigere Lösung als realisierbar an.

Alle betroffenen Bürgergemeinschaften und die BI. Pro Flugplatz Offenburg fordern vom Gemeinderat
und der Stadtverwaltung, die südlichere Lösung Variante 5c (Binkert) bei Hofweier zu beschließen.

Eine Einladung zu einer Pressekonferenz am 14.04.2004 um 18 Uhr sollen die Vertreter folgender
Vereine bekommen:

- Schützenverein Offenburg
- Ponyclub
- Vogelclub
- Tanzclub Blau/ Weiß,
- Verkehrsschule
- Pudelclub
- Tierschutzverein,
- Polizeisportverein
- außerdem Herr Eckert und Herr Bürkle
von den Kleingartenanlagen
- Angelsportverein Hofweier (Königswaldsee)
- Fliegergruppe Offenburg
- AeroClub Offenburg

Herr Schäuble schreibt an Herrn Leonhardt

Rolf Leonhardt am 31. Dezember 2006 um 00:12

Schäuble schreibt

Mittelbadische Presse 11.02.2004

Rolf Leonhardt am 31. Dezember 2006 um 00:11

Bericht aus der BZ

Mehr Demokratie

Rolf Leonhardt am 31. Dezember 2006 um 00:10

Der 44-seitige Bericht vergleicht die Verfahren für lokale Bürgerentscheide und landesweite Volksentscheide. Er bilanziert die bisherige Praxis und zeigt, wie faire Volksrechte aussehen könnten. Außerdem ist für jedes Bundesland auf einer Seite übersichtlich die Regelungen, die Praxis und die Bewertung zusammengefasst.

Die Volksentscheid-Rangliste aller deutscher
Bundesländer sieht im Einzelnen so aus:

Mehr Demokratie