Reparaturarbeiten am Flugplatz

Rolf Leonhardt am 20. Juni 2012 um 18:18

In letzter Zeit hat man sich um die Details am Flugplatz gekümmert, natürlich spielten auch gesetzliche Aufgaben hier eine große Rolle. Eine der Auflagen war, die unterirdischen Tanks der Flugplatztankstelle, Grundwasserdicht zu machen. Schließlich liegen die Kerosintanks seid 1976 im Boden. Obwohl die Fliegergruppe einen oberirdische fahrbaren Tank besitzt, mit dem man wahrscheinlich preisgünstig Super an den Tankstellen abfüllen kann, mußten die Auflagen erfüllt werden. Ob die Kosten die Fliegergruppe oder die Stadt  übernahm, konnte ich bis dato nicht erfahren. Auch wurde der Tower vom Mieter befreit und ein riesiger Baum davor entfernt. Das sind natürlich alles positive Meldungen und es sieht so aus, das der geplante Autobahnzubringer wohl zurückgestellt wurde. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Der Zeppelin kommt! aber nach Kehl.

Rolf Leonhardt am 26. April 2012 um 19:32

so lautet die Überschrift der Sparkasse Offenburg/Ortenau in der Samstagsausgabe der Mittelbadischen Presse vom 21.04.2012. Denn die Sparkasse feiert ihr 175 jähriges Jubiläum mit vielen Aktionen. Als Höhepunkt der Jubiläumsaktionen wird der Zeppelinflug über die Ortenau genannt.  Obwohl die Sparkasse ihren Hauptsitz in Offenburg hat, wird der Flug aber nicht vom Offenburger Flugplatz angeboten. Die Touren sollen laut Presse, vom “Flughafen Kehl-Sundheim” stattfinden. Anscheinend hat der Vorstandsvorsitzende Becker und der Pressesprecher Dohle der Sparkasse keine Ahnung was ein Flughafen ist. Denn Kehl hat nur ein winzigen Vereinsflugplatz. Die besseren Voraussetzungen hätte mit Abstand der Offenburger Flugplatz mit seiner Infrastruktur. Was die Hintergründe sind, diese Flüge nicht von Offenburg aus fliegen zu lassen, wissen wahrscheinlich nur die Macher mit den Dollarzeichen in den Augen. Oder kam die Absage vom Offenburger Rathaus???. oder wahr es die Fliegergruppe die keine Genehmigung gab. Ich wünsche allen Beteiligten einen wunderschönen Flug über Offenburg und die Ortenau.

Gustl Schrempp ist tot:

Rolf Leonhardt am 19. Februar 2012 um 13:04

Die Bürgerinitiative Pro Flugplatz Offenburg, hat es mit Erschütterung aufgenommen, als die Nachricht über die Onlinezeitschrift “Badische Zeitung”, verbreitet wurde. Ein erfahrener Pilot ist nicht mehr. Mit seinem vor Jahren selbstgebauten Hubschrauber, ist er fast täglich unterwegs gewesen, landete und besuchte auch wöchentlich die Fliegergruppe Offenburg. In der Gründungsphase der Bürgerinitiative unterstützte er uns wo er konnte, hatte keinerlei Verständnis, das der Offenburger Flughafen zugunsten des Lahrer Flughafen schließen müßte. Er engagierte sich wo er konnte, war stehts gut gelaunt, glaubte auch an die Zukunft des Flugplatzes Offenburg und wurde Mitglied in der BI. Bei allen Ereignissen und Flugtagen am  Offenburger Flugplatz war er einer der ersten der vor Ort war, packte an wo er konnte. Mit Stolz präsentierte er sein selbstgebautes Fluggerät, mit dem er auch Rundflüge anbot.Die Bürgerinitiative wird seiner stets in Dankbarkeit und Freundschaft gedenken.

56001548-p-590_450-schrempp1Foto: Frank Leonhardt

Flugplatz Offenburg 2012

Rolf Leonhardt am 6. Januar 2012 um 11:43

Das Jahr 2011 ist Geschichte und ich wünsche allen, auch meinen internationalen Besuchern dieser Seite alles Gute und viel Glück in Jahr 2012. Meine Googleanalyse beweist, wie stark  die Nachfrage auf eine Landung mit kleineren Flugzeugen nach Offenburg ist. Viel hat sich nicht ereignet im letzten Jahr, aber immer wieder gibt es Veranstaltungen am Flugfeld. Der Porscheclub Offenburg, Reiff Druck Offenburg, die Zeitschrift Stern mit verschiedenen Autotest, die Polizei mit ihren Hubschraubern und natürlich Burda im täglichen Werkverkehr, alle kommen gerne nach Offenburg. Nun hat das von der Stadt vergammelte Flugplatzrestaurant wieder einen Besitzer. Nach eigennütziger Renovierung hat es ein Offenbuger Guggemusikerverein übernommen und zu einem wunderschönen Vereinsheim umgebaut. Auch werden auf dem Vorfeld vermehrt Reisebusse abgestellt. Aber immer wieder kommen Seitenhiebe örtlicher Bürgernmeister ( Jehle ), die der Meinung sind, das man den Autobahnzubringer eher heute wie morgen braucht, denn die neu entwickelten Gewerbegebiete brauchen  schließlich für den aufkommenden Verkehr mehr Strasse, da er auf der B3 nicht abfliesen kann. Von hoher CO2 Belastung spricht hier niemand. Die Bürger von Uffhofen werden das alles wachsam verfolgen.

FLIGHT 3110

Rolf Leonhardt am 24. Oktober 2011 um 19:21

Was für eine Nachricht, am 31.Oktober startet am Offenburger Flugplatz, der Flug 3110, nicht auf der Startpiste 02, nein es findet eine Party in den Hangars am Flugplatz statt. Das Druckhaus von Reiff Medien am Standort Offenburg, veranstaltet zum ersten mal dieses Event. Logistisch ist es aufwendig den kalten Hallen Leben einzuhauchen und die Musiker werden an der Akustik die Zähne ausbeisen. Es scheint, als wolle man die idyllische Ruhe am Flugplatz stören und beweisen, das noch ein kleines Fünkchen Hoffnung auf dem toten Vorfeld und Landebahn liegt. Die Fliegergruppe wird die Einnahmen gut gebrauchen können, denn die Mitgliederzahl verringert sich auch Jahr für Jahr. Bleibt zu hoffen, das dies nicht die letzte Veranstaltung am Flugplatz von Offenburg war.

Flugplatz-Messe und zurück

Rolf Leonhardt am 3. Oktober 2011 um 10:27

Liebe Leserinnen und Leser

immer wenn in Offenburg die Messetage beginnen, erinnert sich die Messe GmbH Ortenau und die Verantwortlichen der Stadt Offenburg, an den Offenburger Flugplatz und dessen Geländereserven, die unser Finanzbürgermeister gerne in bare Münze umwandeln würde. Ja da gibt es tausend Parkplätze und mehr, die man, um die defizitäre Messe aufpäppeln zu können und müssen, Parkplätze für drei Euro pro Tag vermarktet. Dieser Preis beinhaltet den Messeshuttlebus”  Flugplatz-Messe und zurück “. Mit einigem Stolz und Fantasie könnte man nun behaupten, das es eine solche Linie im Stadtverkehr gibt, auch wenn nur für eine gute Woche. Aber immer weniger Besucher sitzen in diesen Shuttlebussen und das neue Konzept der Messe GmbH geht nicht auf.  In Gesprächen mit der Stadt, die Messe an den Flugplatz zu verlegen,  ( Friedrichshafen hat es vorgemacht und diese Messe boomt ) hat man ignoriert. Zusätzlich hätte sich in der Urlaubsregion Offenburg/ Ortenau, ein Fliegerdorf angeboten. All das ist versäumt worden, als Alternative darf nun der Porscheclub Offenburg allmonatlich seine Fahrzeuge testen, immerhin hat die Piste noch keine Schlaglöcher.

100 Jahre Flugplatz Offenburg.

admin am 7. August 2011 um 15:49

Ein Blick mit der Webcam des Burdahochhauses auf den Offenburger Flugplatz zeigte an seinem Jubiläumstag, eine Leere und Stille. Über 120 Flugzeuge der Oscar-Ursinus-Vereinigung waren angemeldet und ein Heißluftballon sollte sich am Platze einfinden. Doch stattdessen herrschte am Flugplatz fast eine beängstige Todenstille. Feiert man so einen 100Jährigen. Ein Blick nach Kehl vor einigen Wochen zeigte, was ein Spektakel ist, wie ausgelassen Show und Feier beisammen liegt. Oder sind es die Vorgaben der Stadt Offenburg in Zusammenhang mit dem benachbarten Knast, ein luftiges Spektakel zu untersagen. Die Fliegergruppe hat sich Stillschweigen verordnet, denn 100 Jährige sind gebrechlich. Wir wünschen baldige Genesungrefreshimage_cam2_704x480_124_

Leserbrief Badische Zeitung, Herr Meier

Rolf Leonhardt am 5. Juli 2011 um 18:37

Hallo Herr Meier, die Situation zwischen Freiburg und Offenburg ist eine völlig andere. Ich habe die Bürgerinitative Pro Flugplatz Offenburg im Jahr 2000 nach dem Freiburger Modell modelliert. Mit 7000 Unterschriften zum Erhalt des Flugplatzes und gegen den Autobahnzubringer Süd, konnten wir zusammen mit der Fliegergruppe Offenburg, eine gute und starke Position gegenüber der Stadt Offenburg schaffen. Aber ein Flugplatz braucht eine Betreibergesellschaft. Und genau in diesem Punkt hatte die Fliegergruppe rot gesehen. Der Grund war dieser, das man dieses riesige Flugplatzgelände mit einer 1000m asphaltierten Landebahn, nicht mehr aus den Fliegerhänden geben wollte. In den Vertragverhandlungen mit der Stadt Offenburg, hat man die BI ausgebootet. Damit hatte die Fliegergruppe die Chance auf einen Verkehrslandeplatz für immer vertan und wenn der Zubringer in ein paar Jahren, die Landebahn zerschneidet, dann wird es in Offenburg eine Verkehrseinrichtung und eine Fliegergruppe weniger geben. In Offenburg ticken die Uhren anders. Bitte besuchen Sie meine Homepage. http://www.proflog.de/wordpress2/


100 Jahre Flugplatz Offenburg

Rolf Leonhardt am 17. Mai 2011 um 20:36

Wie die Zeit doch vergeht. Am 21.Mai 1911 wurde der Flugplatz Offenburg erstmalig erwähnt. Vom damaligen Exerzierplatz, bis zum modernen Verkehrslandeplatz im Jahre 1976. 100 Jahre Flugplatz Offenburg sollte doch ein Fest wert sein. Aber in Offenburg hat die Stadtverwaltung den Flugplatz zu den Akten gelegt und zum Sonderlandeplatz degradiert. dann das endgültige Aus kam 1996 und das Oberzentrum Offenburg hatte eine Verkehrseinrichtung weniger. Trotzdem gibt es zum Geburtstag zwei strahlende Gesichter. Die Herren Kolb und Joachim scheinen überglücklich zu sein, denn trotz heftiger Auflagen, ( bedingt durch den Knast ) planen sie Jahr für Jahr aufs neue. Doch wo bleibt die Geburtstagsfeier, wo bleiben die Gratulanten, wo bleibt die TBO,  Frau Oberbürgermeisterin Schreiner und Herr Jopen.????.  Einem Flugplatz Offenburg mit einer Landebahn von 1200 Meter, ähnlich wie der London City Airport, wird man dann nur noch aus den Geschichtsbüchern entnehmen können. Vielleicht strahlen die beiden Herren dann auch noch so aus dem Cockpit.45361255-p-590_4501

Foto: Gertrud Siefke. Badische Zeitung

Am Flugplatz ertönt bald Musik,

Rolf Leonhardt am 28. April 2011 um 20:05

so lautete die Überschrift der Mittelbadischen Presse vom 27. April 2011. Nachdem die Stadt Offenburg das ehemalige Flughafenrestaurant in den letzten zwei Jahren total vergammeln lies, hat man dem Objekt wieder neues Leben eingehaucht. Den Zuschlag bekam aber kein Restaurantbetreiber , sondern der Fasent-Vereinsfanfarenzug  Fürst Bismark mit 55 Mitgliedern. Vorbei sind nun die Zeiten, wo am Flugplatz einschwebende Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland mal auf eine Tasse Kaffee nach Offenburg flogen. Mit System verfogt die Stadt die Aufgabe, Gewerbebetriebe am Flugplatz zu vetreiben, indem man Pachtverträge nicht verlängert, oder wie im Falle des Restaurantes geschehen, das Gebäude dem Zerfall preis gibt, bis die Pächter die Reisleine ziehen und kündigen. Die Lage am Tower sei hervorragend, so der stellvertretende Vorsitzende Herr Sutterer, nicht zu reden von der exklusiven Lage zwischen Wald und Flugfeld. Die Stadt gab einen unbefristeten Mietvertrag.  Vielleicht sponsort die noch ansässige Fliegergruppe dem Verein eine fehlende Geschirrspülmaschine. Anstatt den Sound der startenden Maschinen zu geniesen, werden in Zukunft die Liebhaber der fetzigen Musik  verwöhnt. Lets go!!!!!