Schreiben an OB Edith Schreiner

Rolf Leonhardt am 10. März 2017 um 11:37
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Edith Schreiner,

die Bürgerinitiative Pro Flugplatz Offenburg ( http://www.proflog.de/wordpress2/ )  lässt anfragen, welche Gründe vorliegen die Burdahalle nicht an die Firma Junker zu vermieten oder zu verkaufen. Nach meinen Erkenntnissen, bzw. in einem Gespräch mit Herrn Junker, möchte dieser die Halle langfristig anmieten bzw. kaufen.

Zudem liegen mir Informationen vor, das die Stadt die Weiterverpachtung der Lackierwerft Konprecht, trotz einiger Angebote verhindert hat. Wirtschaftsförderer Herr Fomferra scheint in dieser Sache desinteressiert zu sein. Firmen wie Kirsch wechseln ihren Standort, obwohl in Hoch drei genügend Baufläche zur Verfügung stehen. Immerhin hatte der Flugplatz in den Glanzzeiten 60 Beschäftigte. Es kann nicht sein, das die Flugzeughallen an das DRK oder Feuerwehr oder anderer Interessenten vermietet werden, denn dies ist nicht im Sinne eines Flugplatzes. Bremgarten und Neuhausen ob Eck machen es vor.

Außerdem haben Sie in einem Gespräch mit mir versichert, den Flugplatz zu erhalten. Einen ( Flug ) Betrieb mit Herrn Junker wäre denkbar und Zukunftweisend.

Man kann auch nicht nachvollziehen, was dagegen spricht, Herrn Junker ein Grundstück im Gewerbegebiet zu verkaufen.
Auch wenn Sie aus politischer Fairness Herrn Erny gegenüber sich nicht einmischen wollen, sollten Sie als Oberbürgermeisterin eines Oberzentrums um die Ansiedlung dieser Weltbekannten Maschinenfabrik Junker kämpfen.

Fabrikant Erwin Junker, dessen geplante Firmenansiedlung in Gengenbach derzeit die Schlagzeilen beherrscht, hat seine Fühler auch nach Offenburg ausgestreckt. So soll er sich für den Flugplatz sowie ein nahe­gelegenes Grundstück auf Hohberger Gemarkung interessieren.

Rolf Leonhardt am 10. März 2017 um 10:47

og_junker

Fabrikant Erwin Junker denkt bekanntermaßen im großen Stil, deshalb soll er bei OB Edith Schreiner angefragt haben, gleich den ganzen Offenburger Flugplatz zu kaufen. So wurde es zumindest der OT-Lokalredaktion zugetragen. Außerdem habe sich der Nordracher Unternehmer nach einem angrenzenden Grundstück auf Hohberger Gemarkung im Bereich des Gewerbegebiets »Hoch drei« erkundigt. Ob es das Kaufangebot für den Flugplatz gab oder nicht, dazu macht Rathaussprecher Wolfgang Reinbold auf OT-Anfrage keine Angaben. Er betont allerdings, dass die Stadt nicht vorhabe, den Flugplatz zu verkaufen. Reinbold bestätigt immerhin, dass Junker Interesse an der ehemals von Burda genutzten Halle habe. Dort waren die Heli­kopter untergebracht, ehe Burda den Flugbetrieb nach München einstellte.

Klaus Jehle in Nordrach

Hohbergs Bürgermeister Klaus Jehle, zugleich Vorsitzender des Zweckverbands Gewerbepark »Hoch drei« bestätigt ebenfalls, dass sich der Nordracher Unternehmer­ Ende­ 2016 bei ihm gemeldet habe. Junker habe sich für ein noch nicht erschlossenes »Hoch drei«-Grundstück auf Hohberger Gemarkung nahe dem Flugplatz als Alternative zu Gengenbach interessiert. Jehle ist sogar zu einem Termin in die Nordracher Firmenzentrale gefahren. »Eine­ Entscheidungsfindung ist noch nicht getroffen«, sagt Jehle zu einem möglichen Grundstücks­deal.

Aus informierten politischen Kreisen ist aber zu hören, dass die »Hoch drei«-Verantwortlichen aus Gründen der regionalen Fairness dem Gengenbacher Bürgermeister Thorsten Erny nicht in die Parade fahren möchten. Der Gengenbacher Rathauschef kämpft seit Monaten um die Ansiedlung der Firma Junker als »Jahrhundertchance« für seine Stadt, der juristisch ausgetragene Widerstand einiger Bürger gegen den von Junker gewünschten und vom Regierungspräsidium unter Auflagen genehmigten Hubschrauberlandeplatz erschwert dieses Ansinnen allerdings.

Landet Junkers Heli nun in Offenburg? Fabrikant Erwin Junker betont auf OT-Anfrage, dass seine Piloten in Offenburg leben und er gerne die Burdahalle mieten würde, damit diese nicht mehr nach Baden-Baden fahren müssten. Junker bestätigt auch, dass es Gespräche über das Hohberger Grundstück mit Klaus Jehle und einen Austausch mit OB Edith Schreiner über den Flugplatz gab. Gleichzeitig formuliert Junker gegenüber dem OT die Gretchenfrage: »Zunächst einmal muss man wissen, wo die Straße durchführt.« Sprich: Wo der geplante Autobahnzubringer verläuft. Führe die Trasse mitten über den Flugplatz, dann sei dieser wertlos.

Flugplatz ein Schatz

Der erfolgreiche Unternehmer gibt der Stadt gleichzeitig den Hinweis mit auf den Weg, welchen Schatz sie mit dem Flugplatz hütet. Das werde man erkennen, wenn die Paket-Drohnen kommen. »In zehn Jahren landen dort 50 Elektro-Hubschrauber pro Tag – man muss jetzt schon an die Zukunft denken«, betont Junker.

Autor:
Christian Wagner
Foto: Quelle Mittelbadische Presse

Learjet auf Abwegen……..nach Lahr

Rolf Leonhardt am 7. März 2017 um 19:11

immer wieder kommt es vor, das ein Pilot den Offenburger Flugplatz anfliegt, obwohl dieser eigentlich nach dem 20 Kilometer entfernten Flugplatz Lahr wollte. So ein Fall ereinigte sich am heutigen Tage den 07.03.17 gegen 14 Uhr. Ein Learjet aus dem Norden, drehte erst mal eine Schleife über den Stadtteil Albersbösch, um dann den Landeanflug auf die Bahn 20 vorzunehmen. Nach der Landung mußte sich der Pilot erst bei der Fliegergruppe informieren, ob er den richtigen Flugplatz angesteuert hatte.  Nach Anfrage bei der Fliegergruppe Offenburg kommt dieses Ereignis des öffteren vor, deshalb wunderten sich die beiden Herren auch nicht über diese Landung. Nur der Pilot wunderte sich über diesen trostlosen Zustand eines Landeplatzes und lies auch die Triebwerke laufen, um eventuell bei Gefahr sofort durch zu starten.

Seit die Stadt Offenburg die Lackierwerft Konprecht schließen ließ, tut sich an diesem Flugplatz nicht mehr viel. Auch konnte man dem verdutzten Piloten keinen Kaffee anbieten, denn auch das Flugplatzrestaurant hatte der sogenannten Wirtschaftsförderer platt gemacht. So blieb dem Piloten nichts anderes übrig, den Turbinen den nötigen Schub zu geben und in Richtung Lahr abzuheben. img_20170307_142206

Gespräch mit Fabrikant E.Junker am 09.02.2017, Nordrach

Rolf Leonhardt am 22. Februar 2017 um 11:22

14 Uhr Konferenzraum der Firma Junker.

Teilnehmer: Erwin Junker, Chefpilot Herr Hege, AK-Vertreter Karl Bäuerle und BI Vertreter Rolf Leonhardt

Begrüßung und Abholung an der Rezeption der Firma Junker Nordrach durch den Chefpiloten,

Herrn Hege,

Begrüßung durch Chefsekretärin Frau Weidlich,

Begrüßung durch den Fabrikanten Erwin Junker im Konferenzraum.

Herr Junker, machte einen überaus freundlichen und unkomplizierten, fast kumpelhaften Eindruck auf die Teilnehmer.

Gesprächszeit eine halbe Stunde.

  • Karl Bäuerle AK-Südzubringer stellte sich vor, gab Auskunft über die Arbeit in der AK-Südzubringer.

  • Rolf Leonhardt BI Pro Flugplatz stellte sich ebenfalls vor und erläuterte die Gründe, Ziele und Infrastrukturen in Offenburg, bzw. Geschichte des Offenburger Flugplatzes.

  • Zudem wurde Herrn Junker mitgeteilt, dass Pachtverträge ansässiger Firmen wie Konprecht usw. nicht verlängert wurden. Zudem lässt die Stadt das Flugfeld zusehends vergammeln.

  • Herr Junker teilte uns mit, dass Gespräche mit der Stadt über einen Pachtvertrag der Burdahalle im Gespräch sind, aber noch nicht vertraglich bestätigt. Er möchte seine zurzeit in Baden-Baden stationierten Hubschrauber in Offenburg unterstellen.

  • Zudem gab es ein Gespräch mit Frau Schreiner den Flugplatz zu kaufen, was aber abgelehnt wurde. Einen Flugplatz verkauft man nicht, äußerte sich auch Herr Junker, man muss für die Zukunft planen,

  • siehe DHL, die in ein paar Jahren mit ihren Drohnen einen Flugplatz, wie ihn Offenburg hat, bräuchten, um Pakete vor Ort abzuliefern.

  • Die Trassenführung über den Flugplatz mit samt der Kurvenführung fand Herr Junker unsinnig. Aber Frau OB Schreiner verwies offensichtlich auf Herrn Jehles starre Haltung hierzu. Darauf hin versprach Herr Junker, sich Herrn Jehle zur Brust zu nehmen.

  • Ein Gespräch mit Bürgermeister Jehle Hohberg für einen südlicheren Zubringer verlief laut Junker positiv. V6 und V8 seien für Jehle vorstellbarr, wobei er noch den Gemeinderat und die Bürger mit ins Boot holen wollte. Junker stellte in seinen Gesprächen mit Jehle klar, wie wichtig dieser Flugplatz für Offenburg sei.

  • Auch mit der Fliegergruppe hat Hr.Junker kein Problem, würde diese, wenn nötig, auch finanziell unterstützen.

  • Zudem erwähnte Junker, das in seinem Besitz befindliche „Morada Hotel“ gegenüber seiner Fabrik, in ein Verwaltungsgebäude umzubauen zu können und Gengenbach möglicherweise aufzugeben. Ich muss nicht in Gengenbach bauen, war seine Äußerung.

  • Auf die Frage von Bäuerle, wie viele Starts und Landungen pro Tag geplant sind, sagte Herr Hege, in etwa ein bis zwei morgens und abends.

Ende der Gespräche 14.30 Uhr.

Gedächtnisprotokoll 10.02.17: Leonhardt + Bäuerle,

CDU-Fraktion prangert Missstand an, Glatt und Binkert fragen!!!

Rolf Leonhardt am 14. Dezember 2016 um 09:49

Die B 33 wird derzeit ausgebaut, aber dann landet der Verkehr im Nadelöhr vor dem »Bumerang« und muss sich weiter durch ganz Offenburg quälen. Diesen Umstand kritisiert die CDU-Fraktion in einem Schreiben an OB Edith Schreiner. Sie fordert umgehend eine neue Gesamtplanung und einen schnellen Bau des Südzubringers zur A 5.

In einem Antrag an OB Edith Schreiner fordert die CDU-Gemeinderatsfraktion »dringend den Autobahnanschluss Offenburg-Süd mit Anschluss an B?33«. Zurzeit werde erfreulicherweise ein Teilstück der B?33 aus dem Kinzigtal zwischen der »Marktscheune« in Berghaupten bis kurz vor die Einmündung auf die B?3 in Offenburg vierspurig ausgebaut, so CDU-Fraktionschef Albert Glatt und CDU-Stadtrat Klaus Binkert in ihrem gemeinsam formulierten Schreiben.

Dies erfolge leider, ohne den Verkehr sinnvollerweise direkt auf die nahe gelegene Autobahn abfließen zu lassen. »Es werden daher viele Millionen Euro ausgegeben, ohne den Verkehr in Offenburg zu entlasten!«, monieren Glatt und Binkert. Dies habe zur Folge, dass weiterhin täglich unnötiger Verkehr mit Staus für den Berufs- und Fernverkehr durch die Weststadt zu ertragen seien (B?3 und vorhandener Autobahnzubringer zum Offenburger Ei).
Glatt und Binkert fragen: »Was nützt eine teure kurze Erweiterung der B?33 von zwei auf vier Fahrspuren, wenn diese kurz danach wieder zweispurig wird und nicht direkt zur Autobahn führt?«

Die CDU-Fraktion lehne wie bisher die vorgeplante alte Freihaltetrasse V4 durch den Gewerbepark »Hoch 3« ab. Als vor über 15 Jahren diese Freihaltetrasse geplant worden sei, sei die Planung der Trasse auf gerader Linie, auf kürzester Strecke zur Autobahn gelaufen. »Das war gut!«, so Glatt und Binkert. Heute sei diese Streckenführung so nicht mehr möglich. Durch bauliche Veränderungen könne man nur mit teuren langen Kurven und zahlreichen Brücken und in Hochlagen durch das Gewerbegebiet »Hoch 3« fahren.

Die Bahn plane im westlichen Teil von »Hoch 3« eine Gleisverbindungsspange von der neuen Bahnstrecke entlang der Autobahn A5 zur Bestandsstrecke in die Stadt. Diese neue Gleisführung kreuze sich mit der alten Freihaltetrasse V4.

»Die Frage, wie das funktionieren soll, ist ungelöst!«, heißt es in dem Schreiben weiter. Aus diesen Gründen fordere die CDU eine neue Gesamtplanung von Straßen und Schienenführung mit höchster Dringlichkeit für den Autobahnanschluss Süd, so Glatt und Binkert abschließend.

Quelle:
Redaktion Offenburger Tageblatt

Schreiben der AK-Südzubringer an OB-Schreiner

Rolf Leonhardt am 5. Dezember 2016 um 12:21


Neuster Stand bezüglich Autobahnzubringer Süd.

Offenburg den 01.12.16

Liebe Frau OB Edith Schreiner,

inzwischen bewegen sich auf mehreren Ebenen die Gespräche um eine sinnvolle Anbindung der B33 an die A5. Zum einen müssen Bahn und RP in die Koordinierung ihrer Planungen einsteigen. Schon bei der Definierung der verkehrlichen Aufgabenstellung muss möglicherweise eine Vorstellung über den Trassenverlauf artikuliert werden. Spätestens nach Abschluss des Scopingverfahrens im Frühjahr 2017 muss im Rahmen der Vorplanung schon rechtzeitig eine möglichst zielgenaue Linienführung der Zubringertrasse ausgearbeitet werden. Die Kinzigtal–Bürgermeisterdrängen auf die Anbindung der B33 an die A5 und hoffen, dass mit einer baldigen Entscheidung über die Trassenfrage die Maßnahme in greifbare Nähe rückt. Zum andern haben Sie als Offenburgs Oberbürgermeisterin und GRO-Vertreterin bereits die Initiative ergriffen, mit dem RP den neuesten Sachstand zu klären und weitere Schritte zu besprechen. Auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer informierte kürzlich (BZ vom 17.11.2016) über die inzwischen angelaufene intensive Zusammenarbeit mit den regionalen Vertretern und der regelmäßigen Information über den Stand der Dinge.

Wir begrüßen, dass der Trassenverlauf nun offensichtlich intensiver diskutiert wird.

Allerdings müssen wir feststellen, dass wieder viele Gespräche zur Konkretisierung der Trassenfrage auf Verwaltungsebene geführt werden, ohne die Bürger entsprechend im Vorfeld einzubeziehen. Wir verstehen nachhaltige Bürgerbeteiligung anders: Vor der Beauftragung zur Planung einer bestimmen Trasse, muss mit allen Vertretern der Region (darunter zählen wir im Gegensatz zu Frau Schäfer auch die betroffenen Bürger, Vereine… und natürlich auch die Verwaltungsebenen sowie örtliche politische Gremien) in eine ausführliche Diskussion getreten werden, mit dem Ziel, unter Abwägung der unterschiedlichen Güter, eine Vorstellung zum Projekt und dessen Umsetzung zu entwickeln. Nur so ist gewährleistet, dass Bürger diese Projekte mittragen und unumgängliche Einschränkungen akzeptieren können. Erst jetzt macht es Sinn, dass Planer anhand dieser Vorgaben ihr technisches Knowhow einbringen, um eine gute Umsetzung zu gewährleisten. Wir haben es bei der bürgerfernen Bahnplanung erlebt, wie viel Energie, Zeit, Kosten aufgebracht werden mussten, um einen versäumten Bürgerkonsens nachzuholen. Das hoffen wir nicht noch einmal durchspielen zu müssen, weil wieder Zeit, Energie und hohe Geldsummen verschwendet werden würden, bis die Verantwortlichen – und dazu zählen wir auch Sie, Frau Schreiner – erkennen, dass man im Vorfeld und nicht nach vollzogener Planung mit den Bürgern Projekte verhandeln muss.

Wir bitten Sie, uns ebenfalls über die neuesten Erkenntnisse aus den Gesprächen mit RP und Frau Regierungspräsidentin Schäfer zu informieren.

Im Gespräch mit Ihnen, Herrn Erny, Herrn Demny und Vertretern des AK Südzubringers hatten Sie angeboten, ein Gespräch mit den Bürgermeistern Jehle und Holschuh zu vermitteln. Gibt es hier schon einen Termin? Weiter hatten Sie zugesagt, dass Herr Bürgermeister Martini und Herr Demny beim RP vorstellig werden würden und ein Gespräch über den Sachstand führen würden. Hat dies stattgefunden und wie war das Ergebnis?

Wir fordern Sie und Ihre Kollegen auf, mit uns jetzt nach Lösungen zu suchen, die in der Bevölkerung Akzeptanz finden können.

Lassen Sie im Gemeinderat die lange Zeit verschleppte Abstimmung (Antrag der Grünen) über die Ablehnung der V4 zu, wonach diese dann wohl nicht mehr als Konsenstrasse in den Verkehrswegeplänen geführt werden kann. Der Zwang, alsbald eine neue Trasse zu benennen eröffnet dann die Möglichkeit, Verwaltungen, Fachleute und Bürger endlich an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam einen Konsens zu suchen.

Wir werden nicht warten, bis uns in einem Planfeststellungsverfahren mehrere nutzlose Varianten vorgelegt werden, die unsere Bürger-Belange nicht berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

für den „Arbeitskreis Autobahnzubringer-Süd“
Karl Bäuerle

Zwei Leserbriefe aus der Bad. Zeitung zum Thema Autobahnzubringer OG-Süd

Rolf Leonhardt am 20. Juni 2016 um 20:12

Leserbrief v 13.06.16

Nr. 1

Frau Schreiner und ihre Stadtverwaltung haben sich in den letzten Jahren noch nie dadurch hervorgetan, daß sie stadtverträgliche, bürgerkonsentierte Vorschläge gemacht haben. Ob Flugplatz, Messekreisel, sogenannte “Radschutzstreifen” - jeder Unsinn wird gnadenlos durchgeboxt. Bürgebeteiligung? - Fehlanzeige. Und wie das Beispiel Wilhelmstrasse lehrt, scheinen zumindest einige Bürgervertreter aufgewacht zu sein.
Und was das Thema Flugplatz anlangt: ein Oberzentrum ohne Landepiste, die übrigens in den 1970er Jahren mit großem Aufwand angelegt worden ist, ist schlichtweg ein Witz, von den Möglichkeiten, die verschiedenen Arten des Luftsports auszuüben, einmal ganz zu schweigen.
Besonders förderlich scheint es mir in diesem Zusammenhang auch nicht, daß seit Jahrzehnten die gleichen Protagonisten im Stadtrat scheinbar den Schlaf der Gerechten ausüben. Aber das wäre jetzt schon ein anderes Thema.
Bei dem derzeitigen Flächenverbrauch in Offenburg muß eine naturverträgliche Lösung her - und die führt werder durch den Königswald, noch über die bestehende Start- und Landebahn.

Leserbrief v. 13.06.16

Nr. 2

Dieses unsägliche Gebaren passt im Übrigen hervorragend zu der selbsternannten Profilierung der Stadt Offenburg als „Wiege der Demokratie“ und als „Freiheitsstadt“.
Auch damals sahen sich Bürger veranlasst, gegen eine Obrigkeit vorzugehen, die alles andere als Bürgerinteressen im Schilde führte. Und heute: das übliche Hinterzimmer-Gemauschel, bei dem Demokratie allenfalls noch als „Scherzartikel“ vorkommt. In Wirklichkeit ist es für den „Trassenkampf“ nämlich bereits zu spät. Denn die Lösung steht bereits fest. Sie muss nur noch als Demokratie kostümiert werden.
Ach ja, Freiheitsstadt. Bleibt die Frage: Freiheit? Wovon? von transparenten und bürgerverträglichen Lösungen?
(Ich werde im übrigen diesen Kommentar gut aufbewahren und darauf nochmals hinweisen, wenn die Entscheidung dann feststeht.)

Brief an die Fraktionsvorsitzende……..

Rolf Leonhardt am 12. Juni 2016 um 13:49

als ich vor rund 15 Jahren die Bürgerinitiative Pro Flugplatz mit Jörg Gessler gründete, gab es in Gesprächen mit der OB Frau Edith Schreiner die Zusage, das der Flugplatz in seiner Größe erhalten bleibt. Anscheinend ist aber von diesen Gesprächen nichts mehr übrig geblieben. Im Gegenteil, denn nun forciert sie im Verkehrsausschuss eine Stellungnahme der Stadträte, um alle neuen Varianten zu prüfen, obwohl feststeht, das die V4 schon beim Reg.Pras. eingereicht und besprochen wurde. Auch die Fraktionen haben der AK-Südzubringer zugesagt, das sie gegen die Planungen der V 4Trasse sind.
Aber im Zeitungsbericht vom 11 Juni fällt mir auf, das kein einziger Stadtrat sich für den Erhalt des Offenburger Flugplatzes ausspricht. Ist eine über hundert jährige Geschichte “Offenburger Flugplatz ” unwichtig. Ist man nicht Stolz darauf, was unsere Vorväter geschaffen haben. Herr Demny weiß ganz genau von was er spricht, wenn er abriet, Varianten auszuschließen. Ich bin der Meinung, so wie sie sich für den Erhalt der Baumallee in der Wilhelmstrasse einsetzen, um zu Verhindern das ein altes Erbe der Stadtgeschichte vernichtet wird, so müsste die Entscheidung auch für den Erhalt des Flugplatzes sein. Oder ticken die Uhren in Offenburg anders. Zudem stellt man sich der Frage, was macht die Fliegergruppe gegen diese Planung, ” Nichts ”
Deshalb appelliere ich an Sie, prüfen sie nach besten Wissen und Gewissen diese gravierende Fehlplanung zu Gunsten der Südstädtler und des Flugplatzes. Und schauen sie auch mal über den Tellerrand hinaus, denn andere Städte haben uns vorgemacht wie man mit Tafelsilber umgeht.

Hinweisschild vergangenen Zeiten!!!

Rolf Leonhardt am 19. April 2016 um 10:47

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dieser Wegweiser zeigt die damalige Bedeutung eines Verkehrslandeplatz Offenburg.  Nun ist der Bebauungsplanes ” Gewerbepark Raum Offenburg-Teilgebiet Schutterwald BA 2 in Kraft getreten.  Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes und der örtlichen Bauvorschriften wird begrenzt,

1: Im Süden durch die südliche Grenze des Grundstückes Flst.Nr. 7554

2.Im Osten im nördlichen Bereich durch die westliche Grenze des Wirtschaftsweges Flst. Nr. 7595 und im südlichen Bereich durch die zwischenzeitlich mit dem RP Freiburg und der DB AG abgestimmten Freihaltetrasse für eine der Trassenvarianten des projektierten künftigen Südzubringers sowie eine Variante der Antragstrasse im Rahmen des Ausbaus der Rheintalbahn.

Vordringlicher Bedarf……..

Rolf Leonhardt am 7. April 2016 um 11:41

Noch zeigt das Autobahnschild auf Höhe B 3/B 33 in Richtung Norden. In der Region besteht der dringende Wunsch nach baldigem Bau einer Direktverbindung von A 5 zur B 33 ins Kinzigtal. Foto: Hubert Röderer

ORTENAU. Mehrheitlich hat der Kreistag die von Landrat Frank Scherer initiierte Resolution zum Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans verabschiedet. Darin kommen auch Projekte vor, die das Plenum bereits vor drei Jahren gefordert hat. Der neue Bundesverkehrswegeplan hat eine Laufzeit bis 2030. Im Mittelpunkt stehen die Forderungen nach einem zeitnahen Ausbau der A5, dem Anschluss der B 33 an die Autobahn bei Offenburg, dem Bau einer neuen Anschlussstelle Lahr-Nord/Friesenheim und dem Bau diverser Ortsumfahrungen.

Quelle:  BZ.