{"id":46,"date":"2007-08-06T22:58:05","date_gmt":"2007-08-06T20:58:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.proflog.de\/wordpress2\/?page_id=46"},"modified":"2007-08-06T23:06:15","modified_gmt":"2007-08-06T21:06:15","slug":"flugzeuge","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.proflog.de\/wordpress\/?page_id=46","title":{"rendered":"Flugzeuge"},"content":{"rendered":"<h2>Das Flugzeug als individuelles Verkehrsmittel im Gesch&auml;ftsreiseverkehr<\/h2>\n<p>Per Flugzeug ins B&uuml;ro? titelte die Wirtschaftswoche vom 15. Mai 1997. Allerdings ging es im zugeh&ouml;rigen Artikel nicht um einen aufsteigenden Wirtschaftsraum in deutschen Landen, sondern um einen neuen Industriepark der IHK des Departements Oise in Beauvais, 60 Kilometer n&ouml;rdlich von Paris. Aeropolis grenzt an einen Flugplatz mit Instrumentenlande-system und Zollabfertigung. Vor jedem B&uuml;rohaus ist ein Flugzeugabstellplatz und ein Hangar eingerichtet. Der Taxiway schl&auml;ngelt sich durch den Industriepark. Mehrere deutsche Unternehmen bauen auf die Zukunft dieser wirtschaftfreundlichen Idee in Frankreich &ndash; als Investoren!<\/p>\n<p>Machbar sind solche Pl&auml;ne f&uuml;r die wirtschaftliche Zukunft auch in Deutschland. So w&auml;re es f&uuml;r die Aussteller des neuen Messegel&auml;ndes auf dem ehemaligen Flugplatz M&uuml;nchen Riem praktikabel, direkt zu ihrem Zielort fliegen zu k&ouml;nnen. Die Chance, ein Wirtschaftszentrum an einer bereits vorhandenen und sofort nutzbaren Landebahn aufzubauen, h&auml;tte auch der deutschen Wirtschaft gut gestanden. Durch die leichtfertige Vergabe dieser Chance beginnt die Abwanderung inl&auml;ndischer Investoren ins benachbarte Ausland. ( siehe oben )<\/p>\n<p>Ein Bericht des UK Department of Transportation und UK Department of Trade z&auml;hlt folgende Faktoren auf, die den wirtschaftlichen Wert der General &#8211; Aviation f&uuml;r die Gesellschaft verdeutlichen und diese Verkehrsmittel auch dann akzeptabel machen, wenn der unmittelbare Preis h&ouml;her liegen sollte als ein Airline &#8211; Ticket:<\/p>\n<ul>\n<li>Wesentlich effizientere Nutzung der Zeit Managements, um Regionen zu erreichen, die von Linienfl&uuml;gen nicht angeflogen werden.<\/li>\n<li>Es werden Ausfallzeiten wie Wartezeiten an Flugh&auml;fen oder Versp&auml;tungen vermieden<\/li>\n<li>Der Gesch&auml;ftsmann kann zu seinen, ihm passenden Zeiten fliegen und im Flugzeug sicher und ungest&ouml;rt arbeiten<\/li>\n<li>Man erspart Arbeitszeitkosten beim Einsatz der General &#8211; Aviation, wenn Spezialisten der Industrie zu bef&ouml;rdern sind.<\/li>\n<li>Man spart Zeit bei der Entwicklung und Lieferung neuer Produkte und Servicedienste. Dies gilt ganz besonders f&uuml;r Firmen die im Wettbewerb stehen.<\/li>\n<li>Mit der General &ndash; Aviation werden Ersatzteile und wichtige Werte transportiert. Kosten in der Bevorratung der Unternehmen werden eingespart.<\/li>\n<li>Die General &ndash; Aviation erlaubt Zutritt und Anbindung entfernter oder wenig erschlossener Regionen an Wirtschaftszentren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die ?Business Aviation Performance Study? in den USA von Arthur Anderson durchgef&uuml;hrt, zeigt auf dass:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Einsatz von Gesch&auml;ftsflugzeugen einen messbaren und sinnhaften Wettbewerbsvorteil bringt.<\/li>\n<li>Firmen, die Gesch&auml;ftflugzeuge einsetzen, einen &uuml;berlegenen, tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsablauf haben gegen&uuml;ber Firmen ohne Luftfahrzeug.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Zeitraum 1986 bis 1990 studierte Anderson &uuml;ber 700 Aktiengesellschaften. In diesem Zeitraum wurden Firmen verglichen, die eigene Flugzeuge kauften und betrieben, mit Firmen &auml;hnlicher Gr&ouml;&szlig;e ohne Flugzeug.<\/p>\n<p>Die Verkaufsgr&ouml;&szlig;en wurden ab dem Zeitpunkt des Kaufs des Lfz und in den folgenden Jahren verglichen. Folgende Ergebnisse wurden ermittelt:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Verkaufszahlen der Firmen mit Lfz stiegen generell um 8,5%.<\/li>\n<li>Firmen mit Lfz. erh&ouml;hten ihre Gewinne per Aktie um 41,3% im ersten Jahr . Die folgenden Jahre lagen im Durchschnitt bei 37,1%<\/li>\n<li>Von den 50 TOP &ndash; Firmen des FORTUNE Journals betrieben 92 ein eigenes Flugzeug<\/li>\n<li>Von den ?Produktivit&auml;ts&ndash;Trendsettern? der BUSINESS WEEK betrieben 80% ein Gesch&auml;ftsflugzeug.<\/li>\n<li>Nach Aussage der ?Canadian Business Association? k&ouml;nnen die gleichen Angaben f&uuml;r Kanada gelten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Einsatz von Lfz der General Aviation im Gesch&auml;ftsreiseverkehr hat u.a. auch die Kosten des Transportmittels zu amortisieren als da sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Kapitalkosten des Lfz<\/li>\n<li>Direkte Betriebskosten<\/li>\n<li>Personalkosten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Kosten variieren zwischen 500,- und 1000,- Euro \/ Stunde in der Business Aviation und somit ca. 100,-Euro pro Passagier \/ Stunde &uuml;ber dem eines Linienflugtickets. Diese Extrakosten werden durch die Vorteile des Lfz der BusinessAviation hinsichtlich der Einsparung von Zeit und &Uuml;bernachtungskosten mehr als wettgemacht. Der Unternehmer\/ Mitarbeiter steht wesentlich fr&uuml;her wieder seiner eigentlichen Aufgabe im Unternehmen zur Verf&uuml;gung und tr&auml;gt direkt zur Produktivit&auml;t bei. Unkontrollierbare Ausfallzeiten, wie sie im Linienflugverkehr ( und nat&uuml;rlich im Stra&szlig;enverkehr ) auftreten werden auf ein Minimum reduziert.<br \/>\nDiese Wettbewerbsvorteile durch Einsparung und Optimierung treten aber nur auf, wenn sich sowohl die Kosten f&uuml;r die Landung und die Abstellgeb&uuml;hren des Lfz in einem bestimmten Rahmen halten und die N&auml;he des Flugplatzes zur Betriebsst&auml;tte die Abwicklung der gesch&auml;ftlichen Reiset&auml;tigkeit innerhalb eines Tages unterst&uuml;tzt.<\/p>\n<p>Die bevorstehenden &Ouml;ffnung der EU nach Osten und die Initiative zu einer Freihandelszone Mittelmeer machen eine effiziente Reiset&auml;tigkeit zwingend erforderlich, um im immer h&auml;rter werdenden europ&auml;ischen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Das Gesch&auml;fts-Reiseflugzeug ist in seiner Leistungsf&auml;higkeit, Flexibilit&auml;t und Wirtschaftlichkeit allen anderen Verkehrstr&auml;gern weit &uuml;berlegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Flugzeug als individuelles Verkehrsmittel im Gesch&auml;ftsreiseverkehr Per Flugzeug ins B&uuml;ro? titelte die Wirtschaftswoche vom 15. 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